Klimawandel: Falls ihr glaubt, anpassen wird einfacher…

Mit den neuesten Zahlen zum Kohlendioxid-Ausstoß haben wir es ja nun amtlich, dass der Versuch einer präventiven Klimapolitik gescheitert ist. Der Mensch verändert die Atmosphäre unkontrolliert und wird es auch in Zukunft weiter tun. Jetzt reden alle von Anpassung an den Klimawandel.

Ich kann das allgemeine Aufatmen quasi hören. Anpassen an den Klimawandel, das sind ein paar höhere Deiche und so, und wir haben ja noch Zeit. Schließlich beziehen sich die ganzen unerfreulichen Vorhersagen auf etwa das Jahr 2100. Unsere ungeborenen Enkel, die schaffen das schon. Bis dahin, her mit den Schokomandeln.

Leider nicht ganz. Denn obwohl die Veränderungen durch den Klimawandel in den nächsten 20 Jahren gering sein werden, beziehen sie sich auf einen Teil des Klimas, der uns betrifft wie kaum ein anderer: Den Wasserhaushalt. Und gerade hier haben selbst geringfügige Änderungen gravierende Auswirkungen.

Wir wissen schon, dass die Welt im Durchschnitt seit geraumer Zeit trockener wird, und dass dieser Effekt auf einfache Weise mit höheren Durchschnittstemperaturen zusammenhängt. Wenn es wärmer wird, verdunstet mehr Wasser, allerdings nicht gleichmäßig: Die Ozeane verteilen zusätzliche Wärmeenergie in ihrem enormen Volumen, während das Land nur an seiner Oberfläche heißer wird. Und damit verlieren die für das Pflanzenwachstum entscheidenden Oberböden überproportional viel Wasser.

Das ist der Effekt, für den wir in absehbarer Zeit am verwundbarsten sind, denn schon zwei, drei Jahre mit trockenem Wetter können die Landwirtschaft einer Region sehr hart treffen, mit entsprechenden ökonomischen Folgen für uns alle. Wie empfindlich die globalen Lebensmittelmärkte auf Störungen heutzutage reagieren konnten wir 2006 beobachten, als die Maispreise um ein Viertel stiegen und Mexiko an den Rand einer Rebellion brachten, und es steht zumindest die These im Raum, dass auch der arabische Frühling mit hohen Lebensmittelpreisen zu tun hat.


Dürresszenario nach Dai: Wiley Interdisziplinary Reviews: Climate Change 2, (2010), S. 45 für die Dekade ab 2030 (Mehr Infos in diesem Blogbeitrag). Negative Werte stehen für Trockenheit relativ zum jeweiligen regionalen Normal des 20. Jahrhunderts. Bild: UCAR

Ein wesentlicher Grund für gestiegene Preise sind nun weniger Angebot und Nachfrage als vielmehr Spekulation mit Lebensmitteln – allerdings ist beides voneinander nicht unabhängig. Spekulation funktioniert am besten mit knappen Gütern, mit dem unschönen Effekt, dass die Märkte den Preiseffekt selbst kleinerer Produktionsengpässe um ein Vielfaches verstärken. Schlechte Ernten in einer Region betreffen so den gesamten Globus, mit dem zusätzlichen Problem, dass die Nachfrage kontinuierlich steigt, einerseits durch die wachsende Weltbevölkerung, andererseits durch den rasant steigenden Lebensstandard in einigen der bevölkerungsreichsten Länder der Welt. Das treibt die Preise hoch – allein im zweiten Halbjahr 2010 wurde Weizen, das wichtigste Getreide der Welt, um ein Viertel teurer.

Diese Schwankungen betreffen sehr viele Menschen direkt, denn die Nachfrage nach Nahrung ist extrem unflexibel. Der Großteil der Weltbevölkerung wendet mehr als ein Drittel des Einkommens für Lebensmittel auf, in vielen ärmeren Ländern sogar deutlich mehr. Diese Leute können Preissteigerungen nur schwer auffangen.


Weizen. Bild: Burgkirsch, CC BY-SA

Dieser mehrfache Hebeleffekt ist der Grund, weswegen wir diesen Aspekt des Klimawandels als erstes zu spüren bekommen: Nicht nur reagiert die Landwirtschaft empfindlich auf vergleichsweise geringe Änderungen in den Niederschlägen, die Lebensmittelpreise reagieren heutzutage recht heftig auch auf kleine Störungen – und die politische Lage in weiten Teilen der Welt hängt ihrerseits empfindlich vom Preis einiger Grundnahrungsmittel ab. Und wenn eine Region dann mal zwei, drei vier Jahre weniger Regen bekommt als erwartet, geht auch vor Ort der Ärger los. Lebensmittel müssen importiert werden und Bauern verlieren Land und Einkommen, das Patentrezept für soziale Krisen, die auch dann nicht weggehen, wenn es wieder regnet.

Deswegen sind es nicht Meeresspiegelanstieg oder andere Extremereignisse, die uns Sorgen machen sollten, sondern die schleichende Veränderung der Niederschlagsmuster, die bereits jetzt in vollem Gange ist. Schon ein trockenes Jahr in einem der wichtigeren Anbaugebiete kann unter Umständen anderswo auf der Welt ganze Länder an den Rand des Zusammenbruchs bringen, mit Unruhen, Militärcoups und allen anderen unangenehmen Folgen.

Protestierende in Kairo – eine Verbindung zu Lebensmittelpreisen? Bild: Ramy Raoof, CC BY-SA

All das kann man durchaus verhindern. Man kann, wenn man es richtig anpackt, die Verstärkungsketten in diesem System unterbrechen, so dass die Folgen einer kleineren oder auch größeren Dürre regional begrenzt bleiben, und mit vergleichsweise unkomplizierten Maßnahmen in den Griff zu kriegen sind. Nur: Auch dazu braucht man global koordiniertes Handeln, und wie gut das funktioniert haben wir ja nun gesehen.

Es wäre naiv zu glauben, dass die Staatengemeinschaft, die gerade an einer gemeinsamen Klimapolitik gescheitert ist, eine gemeinsame Anpassungsstrategie auf die Beine stellt. Egal was passiert: Jeder kämpft für sich alleine. Und das wird nicht reichen, wenn eine Dürre in Russlands Weizengürtel Regierungen in Südamerika stürzen kann. Von Nordafrika ganz zu schweigen, wenn man mal in der näheren Nachbarschaft gucken will.

Mit der Kapitulation vor dem Klimawandel haben wir also keineswegs ein schwieriges globales Problem gegen viele einfache lokale getauscht, im Gegenteil. Man hätte ein bekanntes Problem mit einer Reihe simpler, wenn auch schmerzhafter Maßnahmen in den Griff kriegen können. Was der Klimawandel uns in Zukunft bringen wird, weiß dagegen keiner. Beruhigend ist das nicht. Jetzt wird man über Jahrzehnte hinweg an vielen Fronten Effekte bekämpfen müssen, von denen die meisten heute kaum absehbar sind. Die Turbulenzen in der Lebensmittelversorgung dürften erst der Anfang sein.

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Ich bin gelernter Chemielaborant und habe ab 1999 in diesem Beruf gearbeitet. Anschliessend habe ich an der Uni Hamburg Chemie studiert. Seit dem Abschluss Ende 2006 veröffentliche ich Beiträge in meinem Fischblog und verkaufe Artikel an andere Publikationen. Seit 2008 wohne ich im Raum Heidelberg und bin bei Spektrum der Wissenschaft für das Blogportal Scilogs verantwortlich. Daneben arbeite ich als freier Journalist und Redakteur unter anderem für die digitalen Angebote von Spektrum, veröffentliche auf verschiedenen Social-Media-Plattformen und experimentiere mit Mobile Reporting. Zu meiner Webseite

18 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. @EwigGestriger

    Die Situation ist in der Tat günstig für Landwirte und auch für die Entwicklung ländlicher Räume. Wenn man die Sache mit den Preisen stabilisiert bekommt, könnte das ein Entwicklungsmotor speziell in Zentralasien sein.

    Aber auch dafür müssen die Voraussetzungen gegeben sein, bzw. geschaffen werden. Ein Selbstläufer ist das nicht.

  2. ich weis nicht ob ich das damals in der schule richtig verstanden habe aber ich dachte wenn mehr Wasser verdunstet darauf mehr regen folgt und es an den polen mehr Schnee geben müsste die Wolken die Sonnenstrahlen reflektieren und sich das ganze recht schnell einpendelt . Ich würde mal behaupten das über Meeresoberflächen mehr Wasser verdunstet als bei Landflächen. Ist nur so ein Gedanke vielleicht kann mir jemand das besser erklären .

  3. Zustimmung!

    Hier werden die globalen Zusammenhänge sehr gut aufgezeigt. Leider haben einige Leute nur den momentanen Profit vor Augen und können die langfristigen Auswirkungen ihres Tuns überhaupt nicht begreifen. Obwohl viele Studien zeigen, dass neben der Verbrennung fossiler Energieträger wie Kohle und Öl die Abholzung der Urwälder für 20 -30% der klimaschädlichen Emissionen verantwortlich ist, wird der Urwald neuerdings sogar in Afrika abgeholzt, wo es so schon enorme Dürreprobleme gibt.
    http://www.welt.de/…aelder_werden_abgeholzt.html

  4. Da war noch was

    Sehr guter Artikel mit einigen schönen Aha-Erklärungend. Danke dafür.

    Was mir fehlt, oder wo ich anderer Ansicht bin ist die Berücksichtigung des Fakts, dass auch der Klimawandel (was für ein Euphemimus) ja kein singuläres Phänomen sondern nur die Konsequenz eines anderen Prozesses ist: des scheinbar grenzenlosen Wachstums der menschlichen Kultur – Wachstum in der Zahl der Individuen und vor allem auch Wachstum im Resourcenverbrauch. Dieses Wachstum stößt gerade an physikalische Grenzen.

    Wie gut oder schlecht eine „Anpassung“ auch im besten Fall funktionieren mag, über kurz oder lang wird der wachsende Nahrungsmittelbedarf die Produktionskapazität selbst einer ansonsten stabilen Ökosphäre Erde übersteigen. Und diese ist nicht stabil, sondern wird – wie jedes System, das am den Grenzen seiner Leistungsfähigkeit betrieben wird – immer instabiler.

  5. @Mona:

    Der Wald ist außerdem ein wichtiger Wasserspeicher. Abholzung trägt direkt zur Dürre bei.

    @Markus Breuer:
    Den Verdacht habe ich auch: Dass wir an einem Punkt sind, an dem der bisherige Zustand selbst mit einem Übergang zu einer möglichst nachhaltigen Wirtschaftsform nicht haltbar ist.

  6. Nicht sehr optimistische, aber wahrscheinlich realistische und gute Beschreibung. Wir bräuchten also zuallererst Strategien für ein Ende des Eigene-Süppchen-Kochens.

  7. Umdenken braucht externe Schocks

    Der Klimawandel kann einzelne Regionalklima schon innerhalb der nächsten 20 Jahren so ändern, dass die Nahrungsmittelproduktion empfindlich leidet, in einigen Gegenden sich aber vielleicht auch verbessert (vor allem dort wo es jetzt zu kalt ist und die Wachstumsaison zu kurz ist). Meiner Ansicht nach wird deshalb der Haupteffekt des Klimawandels in den nächsten Jahrzehnten das Anstossen von grossen Migrationswellen sein. Alternativ könnten viele Gegenden, die heute selbstversorgend sind von Nahrungsmittelimporten abhängig werden.

    Die Meinung des Autors, „man hätte ein bekanntes Problem mit einer Reihe einfacher, wenn auch schmerzhafter Maßnahmen in den Griff kriegen können“ teile ich jedoch nicht. Für die Schwellenländer gab es kaum Alternativen zu Kohle und anderen fossilen Energiequellen um ein Wachstum in so kurzer Zeit zu ermöglichen wie das beispielsweise in China (Verdoppelung des Kohleverbrauchs und auch der Energieproduktion in 8 Jahren) und Indien (Verdoppelung des Kohlekonsums in 12 Jahren) der Fall war (siehe auch The Triumph of King Coal: Hardening Our Coal Addiction

    Der Klimawandel muss zuerst eine sehr hohe Prioriät bekommen bevor wirklich einschneidende Massnahmen und nicht nur Abkommen auf freiwilliger Basis eingeleitet werden. Das gilt übrigens für die meisten Menschheitsprobleme, auch für kleinere wie die gegenwärtige Schuldenkrise: Erst wenn Reaktionen auf problematische Entwicklungen unausweichlich sind ändert man ein Verhalten, das einem als recht angenehm und „erprobt“ vorkommt. Mit Schulden haben schliesslich viele Staaten in der Vergangenheit gut gelebt und mit fossilen Energien ebenfalls. Man wusste zwar immer, dass das nicht immer so weitergehen kann, aber es braucht zuerst einen externen Schock bis man etwas ändert.

  8. Umdenken

    Martin Holzherr: „Erst wenn Reaktionen auf problematische Entwicklungen unausweichlich sind ändert man ein Verhalten, das einem als recht angenehm und „erprobt“ vorkommt.“

    Es gibt noch die zweite Möglichkeit, daß die Kosten der Verhaltensänderung gering sind. Das war z.B. der Fall beim Verbot von FCKW oder verbleitem Benzin, auch noch bei der Rauchgasentschwefelung, wobei dabei das Waldsterben stärkere Änderungmotivation erzeugte.

    Beim Klimawandel stimme ich Martin zu: insbesondere für Schwellenländer ist die kurzfristige Kosten-Nutzen-Relation kaum zumutbar. Und zur Übernahme der Kosten sind wiederum die entwickelten Länder nicht bereit. Obwohl die, also wir, das Problem ja wohl verursacht haben und immer noch hauptsächlich verursachen.

  9. Auch wenn das sicherlich eine unbequeme Wahrheit ist, möchte ich an dieser Stelle nur kurz darauf hinweisen, dass man 15.000 L Wasser benötigt um 1 kg Steak herzustellen. Davon kann man ein Jahr lang jeden Tag duschen.
    1 kg Tofu hingegen benötigt nur ca. 900 L Wasser.

    Ansonsten: Schöner Artikel!! Aber wo sind die Lösungsvorschläge, die es Deiner Aussage nach gibt? Das würde mich ehrlich gesagt noch mehr interessieren als die Info wie schlimm die Lage ist.

    Aber ehrlich gesagt verstehe ich es einfach nicht, dass Menschen noch Tierprodukte konsumieren, die diese Problematik kennen. Das ist gar nicht böse gemeint (in geschriebener Straße fehlt ja immer der Ton, meiner hier soll jedenfalls nicht unfreundlich sein!), ich verstehe es nur einfach nicht!

    Grüße!

  10. @ TheB

    Werter TheB,
    so einfach, wie du glaubst, ist das mit den Tierprodukten nun auch nicht.
    Ein Beispiel: Wir decken unseren Bedarf an tierischem Eiweiß zu über 80% aus selbstgefangenem Wildfisch. Das ist noch viel besser als Tofu, der ja oft auch nicht um die Ecke wächst und hergestellt wird, und da ist das verbrauchte Wasser dann auch nur ein Aspekt.

  11. Habe bisher nicht den Eindruck gewonnen, dass die Menschheit es in absehbarer Zeit mal schafft dauerhaft gemeinschaftliche Interessen höher zu bewerten als Einzelinteressen.
    Die Politik in Deutschland und der Welt der letzten Jahrzehnte sind voll von Beispielen wo die Einzelinteressen gewonnen haben.
    Irgendwie überall der gleiche Mist, ob es nun der Fischfang, die Riesterrente oder die Finanzpolitik ist.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Tragik_der_Allmende

    http://de.wikipedia.org/…ragik_der_Anti-Allmende

    Und in der Politik irgendwie immer ignoriert:
    http://de.wikipedia.org/…ationalit%C3%A4tenfalle

  12. @ TheB

    Die Landwirtschaft lässt sich nicht in Zahlen ausdrücken.
    Das letzte Tier was wir auf der Erde essen werden ist das vom Rind, weil ca. 75% der Landwirtschaftlichen Fläche Grünland ist. Und das kann nur das Rind verwerten. Das Wasser das dem Rind angerechnet wird ist größtenteils das Wasser das diese Pflanzen benötigen.
    Auf jedem Boden wachsen Pflanzen die Wasser aufnehmen.

  13. Paul Ehrlich etc.

    !!! Wenn ‚wir‘ uns nicht unseres evolutionären Erbes bewusst werden, werden wir nie logische Entscheidungen fällen können, das nur so zu Klimawandel, 7 Mrd. Bevölkerung etc… dahingesagt !!!
    http://www.sueddeutsche.de/…ueberleben-1.1176991

    Die Wahre Krise:
    Es gibt Menschen, die an die Kraft von Strohhalmen glauben. Oder an die Wirksamkeit anderer vermeintlicher Rettungsgeräte. Um es kurz zu machen: In puncto Klimaschutz besteht für solchen Glauben kein Anlass. Der Kampf gegen die gefährliche Erderwärmung geht verloren, vermeiden könnte das nur noch ein Wunder – oder ein radikaler politischer Schwenk, der allerdings nicht in Sicht ist. So viel Ehrlichkeit muss sein, auch wenn sie wehtut.
    http://www.zeit.de/2011/46/Energie-Klimawandel

    „Sie passten also ihre Einschätzung nur an, wenn wünschenswerte Informationen vorlagen…!!

    „Denk positiv!“ Das ist einer der häufigsten Lebensratschläge. Zurecht, denn eine positive Grundeinstellung kann Studien zufolge tatsächlich Stress und Ängste abschwächen und fördert damit die geistige und körperliche Gesundheit.
    Tali Sharot und seinen Kollegen zufolge kann aber die Dosis den Optimismus wiederum zum Gift machen:
    Wer übertriebenermaßen Negativinformationen ausblendet, leugnet damit unter Umständen die Realität
    und ist in der Folge leichtsinnig, geben die Forscher zu bedenken.“
    http://www.wissenschaft.de/…aft/news/314352.html

  14. @cydonia & Chris

    ca. 90% der Weltweiten Sojaernte geht in die Tiermast als Futtermittel. Von daher ist es auf jeden Fall besser Soja direkt zu essen als es zu verfüttern. Und die differenz zwischen dem Wasserverbrauch für die Sojaherstellung (900L/Kg) und der für die Rindfleischerzeugung (15.000L/Kg) zeigt auch schon, dass es hier nicht nur um das Wasser geht, das für die Pflanzen benötigt wird.
    Wildfischfang ist sicherlich schon um einiges besser! Da stimme ich zu. Ob es so gesund ist so viel Fisch zu essen ist eine andere Frage mit der ich mich aber auch noch nicht auseinandergesetzt habe.

    Natürlich ist das mit dem Wasserverbrauch nur ein Aspekt. Es gibt noch viel weitere, beispielsweise, dass man mit einer durchschnittlichen koventionellen Ernährung soviel CO2 produziert, dass man dafür mit einem normalen Auto 4.758 km weit fahren kann. Eine vegane Ernährung ist lediglich mit einer Streckenlänge von 281 km gleichzusetzen (zurückgelegt mit dem gleichen Auto).

  15. @TheB:

    »Es gibt noch viel weitere, beispielsweise, dass man mit einer durchschnittlichen koventionellen Ernährung soviel CO2 produziert, dass man dafür mit einem normalen Auto 4.758 km weit fahren kann. »

    Pro Mahlzeit?

  16. @ gast Tragik der Allmende

    ich stimme prinzipiell zu.
    Garrett Hardin hat auch vor vielen Jahren darauf hingewiesen
    http://ed.iiQii.de/…/GH_garretthardinsociety_org

    Die Tragik der Allmende ist jedoch prinzipbedingt nicht aus der Welt zu bekommen.
    Gerhard Scherhorn fasst in WENIGEN SEHR TREFFENDEN Worten die Grundproblematik zusammen:
    http://ed.iiQii.de/…hardScherhorn_wupperinst_org

    Jedes Bakterium hat einen ‚Überlebens-Willen‘, evolutionär gesehen:
    http://ed.iiQii.de/…olera_bacteria_wikipedia_org

    Es ist zu bequem, virtuelles Wasser auszublenden:
    http://ed.iiQii.de/…k/VirtuellesWasser_lifepr_de

    und deshalb geben wir 4 (!!!) € pro Jahr für fair gehandelte Waren aus-TROTZ besserem Wissen und TROTZ bester Absichten:
    http://ed.iiQii.de/…eHanisch_rheingold_online_de

    Mehr zum Thema evolutionäre Balance zwischen Kooperation & Konkurrenz in der XING-Gruppe Evolutionsmanagement

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