Prostitution und ausgepresste Zitronen

Ein Argument Immanuel Kants gegen Prostitution:

 

ÜBERSICHT

TEIL I

TEIL II

FORTSETZUNG DES ARGUMENTS

ANSCHLUSSFRAGEN

QUELLE

P. S.

 

 

TEIL I

1. Menschen ziehen sich von Natur aus gegenseitig aufgrund ihres Geschlechts an: „[…] es bleibt eine Neigung beim Menschen, die Appetit heißen kann und auf den Genuß des anderen Menschen geht. Dies ist die Geschlechtsneigung.“ (176; 178)

2. Es gibt daneben Anziehung aufgrund von Liebe: „Diese Person mag alt oder jung sein, so kann er sich aus wahrer Menschenliebe lieben.“ (176)

3. Geschlechtsneigung ist keine Liebe: „Allein, wenn er sie bloß aus Geschlechtsneigung liebt, so kann dies keine Liebe sein sondern Appetit.“ (176)

4. Liebe hat gegenseitiges Glück zum Ziel, ein Fokus Geschlechtsneigung kann auch Unglück bedeuten: „Allein nun ist offenbar daß Menschen, die bloß Geschlechtsneigung haben, aus keiner der vorherigen Absicht der wahren Menschenliebe die Person lieben, sie sind gar nicht auf ihr Glück bedacht, sondern bringen sie sogar, um nur ihre Neigung und Appetit zu stillen oder zu befriedigen, in ihr größtes Unglück.“ (176 f.)

→ Inhärente Zwischenkonklusion I: Liebe ist im Gegensatz zu Geschlechtsneigung glücksfördernd und sollte daher bevorzugt werden.

5. Geschlechtsneigung macht Menschen zu Objekten: „Wenn sie sie aus Geschlechtsneigung lieben, so machen sie die Person zum Objekt ihres Appetits […].“ (177)

6. Eine Behandlung als Objekt ist erdniedrigend für Menschen: „[…] sobald sie nur die Person haben und ihr Appetit gestillt ist, so werfen sie dieselbe weg, ebenso wie man eine Zitrone wegwirft, wenn man den Saft aus ihr gezogen hat.[…] Es liegt doch in dieser Neigung auf solche Art eine Erniedrigung des Menschen […].“ (177)

7. Menschen zu Objekten machen und erniedrigen ist unmoralisch: „[…] so fallen alle Triebfedern der sittlichen [= moralischen; L. S.] Verhältnisse weg […].“ (177)

8. Menschen sollten jedoch moralisch handeln, denken und „[…] in Ansehung moralischer Zwecke“ leben. (179)

→ Inhärente Zwischenkonklusion II: Daher ist pure Geschlechtsneigung zu vermeiden.

9. Die Förderung der Geschlechtsneigung anstelle der Menschheit bringt eine Fokussierung auf das Geschlecht mit sich: „Die Menschheit wird also hier hintenan gesetzt. Hieraus folgt, daß ein jeder Mann und ein jedes Weibsbild sich bemühen wird, nicht der Menschheit, sondern ihrem Geschlecht einen Reiz zu geben und alle Handlungen und Begierden nur aufs Geschlecht zu richten.“ (177)

10. Die Menschheit fällt in diesem Fall dem Geschlecht zum Opfer. (177 f.)

11. Das Geschlecht statt den Menschen zu fokussieren ist nicht ehrenhaft. (178)

12. Die Menschheit wird als Mittel für die Geschlechtsneigung benutzt. (178)

13. Inhärente Prämisse: Das macht Menschen den Tieren ähnlich.

→ Zwischenkonklusion III: „Die Geschlechtsneigung setzt also die Menschheit in Gefahr, daß sie der Tierheit gleich werde.“ (178)

Zwischenfrage: „Kann sie [eine Person; L. S.] sich verkaufen oder vermieten oder durch irgendeinen Kontrakt erlauben, von ihrer facultatibus sexualibus [Fähigkeit zu Sexualität; L. S.] Gebrauch zu machen?

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TEIL II

14. Eigentum von Menschen können nur Sachen sein. (178)

15. Der Mensch ist keine Sache. (178)

16. Es ist unmöglich zugleich Person und Sache zu sein. (179)

→ Zwischenkonklusion IV: Also kann der Mensch nicht sein eigenes Eigentum sein. (178)

17. Inhärente Prämisse: Verkaufen oder vermieten kann ein Mensch nur sein Eigentum.

→ Zwischenkonklusion V: Also kann ein Mensch (als Person) sich nicht verkaufen oder vermieten: „Demnach kann der Mensch nicht über sich selbst disponieren.“ (179)

18. „Er [der Mensch; L. S.] ist nicht befugt, einen Zahn oder ein anderes Glied von sich zu verkaufen.“ (179)

19. Wenn ein Mensch sich doch verkauft, macht er sich damit zur Sache: „Wenn nun aber eine Person sich aus Interesse als ein Gegenstand der Befriedigung der Geschlechterneigung des anderen gebrauchen läßt, wenn sie sich zum Objekt des Verlangens des anderen macht, dann disponiert sie über sich als über eine Sache und macht sich dadurch zu einer Sache, wodurch der andere seinen Appetit stillt, ebenso wie durch Schweinsbraten seinen Hunger.“ (179)

20. Der Körper gehört zum „Selbst“ eines Menschen und damit zu seiner Person. (179)

21. Es ist moralisch verwerflich, die eigene Person zu einer Sache zu machen. (179)

KONKLUSION: Daher ist es „das Schändlichste, sich für Geld dem anderen zur Befriedigung seiner Neigungen preiszugeben und seine Person zu vermieten.“ (179)

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FORTSETZUNG DES ARGUMENTS

* Konkubinat ist auch nicht besser, da sich hier ebenso Personen zu Sachen machen. (179 f.)
* Die Lösung: Ehe. Man gibt zwar auch seine Person der anderen hin, bekommt aber eine ganze Person (nicht nur Geschlecht) zurück. Das ist der Deal. (180 f.)

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ANSCHLUSSFRAGEN
* Macht man sich nicht durch jede Form von Arbeit zur Sache, indem man seine Leistung oder seinen Körper, ja sogar seine ganze Person (zum Beispiel als Schauspieler) verkauft?
* Was heißt „moralisch verwerflich“? Wer bestimmt, was moralisch richtig oder falsch ist? (Siehe hierzu auch PC01)

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QUELLE

Immanuel Kant: Eine Vorlesung über Ethik. Herausgegeben von Gerd Gerhardt, Frankfurt, Fischer: 1991. Teil B, Ethica, VII. 9. Von den Pflichten des Lebens in Ansehung des Zustandes, S. 174.

Kants Vorlesung über Ethik beruht auf Mitschrieben seiner Schüler, die von dem Kant-Forscher Paul Menzer auf Einheitlichkeit und Authentizität geprüft und 1924 erstmals herausgegeben wurden.

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P. S.
Nur um Missverständnisse zu vermeiden: Ich habe das Argument aus philosophischem Interesse aufgeschlüsselt. Das Argument ist unabhängig von meiner persönlichen Meinung.

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CC-BY-NC-SA

Leonie Seng

Bachelor-Studium "Philosophie, Neurowissenschaften und Kognition" in Magdeburg. Master-Studium "Philosophie" und "Ethik der Textkulturen" in Erlangen. Freie Kultur- und Wissenschaftsjournalistin: Hörfunk, Print, Online. Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Abteilung Philosophie, Fachbereich Medienethik an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg.

18 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Zur moralischen Verwerflichkeit der von der Fortpflanzung losgelösten Sexualität kann Ihr Kommentatorenfreund eine (für einige: womöglich) verblüffend einfache Aussage treffen:
    Die explizit nicht der Fortpflanzung dienende S. kann als un- oder amoralisch eingestuft werden.

    Einfach deshalb weil am Schluss womöglich keiner mehr da ist, die Ethik aber generationenübergreifend gilt und ansonsten der im Artikel womöglich verfolgte Ansatz, dass es keine Zahlungsfolgen gibt im natürlicherweise angestrebten Verbund oder geben darf: blöd (ist).

    HTH
    Dr. W (der aber auch schon ein wenig älter ist)

  2. Glauben Sie, dass gelebte Sexualität _entweder_ (ausschließlich) der Fortpflanzung dienen könnte, _oder_ eben nicht? Zeigt die Realität nicht, dass beides praktiziert wird? (Womit dann Sexualität außerhalb von Fortpflanzung nicht automatisch das Aussterben der Menschheit zur Folge hätte, was ja Ihre Begründung für die Verwerflichkeit zu sein scheint).

    • Diese Sache muss ja nicht im Dienen-Kontext verstanden werden, als Dienst.
      War ja nur eine kleine Anmerkung, die mit einem doppelten ‚kann‘ kam.
      Bevor niemand kommentiert…

      Nun, da schon einige weitere Kommentare ergänzt worden sind, kann die Beweisführung, oder was der Artikel darstellen sollte, angezweifelt werden.
      Der obige kommentarische Versuch den naturalistischen Fehlschluss zu umgehen und Amoralität festzustellen war auch gewagt, oder?

      MFG
      Dr. W

  3. Die Art der Gedankenführung erinnert an Syllogismen, also an klassisches logisches Schliessen. Das betrachte ich als eine sehr oberflächliche Art sich mit einem Thema auseinanderzusetzen. Alles läuft auf einen „Beweis“ heraus, darauf, dass es keine (korrekte) andere Art des Urteils gibt. Das erscheint sogar billig. Je heikler ein Thema ist umso mehr ist man mit dieser Art des Schlussfolgerns aus dem Schneider. Ich hoffe doch, dass das nicht Kant ist wie er leibt und lebt.

  4. Es geht eigentlich um ein Argument Immanuel Kants gegen Prostitution, oder?

    Die parallele Stelle ist das Eherecht in der Metaphysik der Sitten, AA VI, 277-280. Es lohnt sich, das nachzulesen. Kant stellt sich da zwar auch auf den Standpunkt, dass Sex ohne Ehe unmoralisch ist, aber ich denke, mit einiger philosophischer Arbeit könnte man aus seiner Argumentation und seinem generellen Ansatz Folgendes ableiten:

    Der wechselseitige Gebrauch, den ein Mensch von eines anderen Geschlechtsorganen und -Vermögen macht, ist dann moralisch, wenn beide ihm in Befolgung von Maximen zugestimmt haben, von denen sie wollen können, dass sie allgemeines Gesetz werden.

    Daher sind für moralischen Sex meines Erachtens Kriterien wie Gleichberechtigung, Wechselseitigkeit und Freiwilligkeit ausschlaggebend, aber auch, und das ist vielleicht die problematischste Forderung, Herrschaftsfreiheit. Gegen Herrschaftsfreiheit (in der Ehe) wendet sich Kant zwar ebenda, aber sein Argument bildet ziemlich uninspiriert den status quo ab. Sein Gesamtkonzept atmet hingegen den Geist der Gleichheit als einer Bedingung des Verkehrs in Freiheit. Verkehr in vielfältiger Bedeutung.

    Das auszuarbeiten geht leider über meine Kräfte, aber interessant wäre es allemal, hier mit Kant über Kant hinaus zu gelangen. Nur noch so viel: Den Ansatzpunkt, um Kants Ehe-Apologie anzugreifen, sehe ich in seiner Vorstellung von einem auf dingliche Art persönlichen Recht, das durch die Ehe ein welchselseitiges Eigentum am anderen konstituiere.

  5. @Martin Holzherr:

    Ich hoffe doch, dass das nicht Kant ist wie er leibt und lebt.

    Jedenfalls sollte man Kant nicht darauf reduzieren, was auch nicht meine Absicht war!

    @Erbloggtes:

    Es geht eigentlich um ein Argument Immanuel Kants gegen Prostitution, oder?

    Völlig richtig, habs geändert.
    Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob Kant Ihrer Ableitung — wenn auch mit Gleichheit und Freiwilligkeit im Rücken — zugestimmt hätte. Menschen niemals als Mittel, immer nur als Zweck zu benutzen, ist ja auch ein großer Imperativ bei ihm. In der Vorl. über Ethik sagt er außerdem:

    Ich kann also einen Menschen zu meiner Absicht brauchen, aber immer mit seiner freien Willkür. Aber wir finden gar nicht, daß der Mensch ein Objekt des Genusses eines anderen sein kann als durch die Geschlechtsneigung. (176)

    Das verstehe ich so, dass das Einverständnis beider schon gegeben sein muss, allerdings nichts an der moralischen Qualität der Sache ändert

  6. Kant selbst war bis in die 1760er Jahre in Königsberg das, was man heute einen „Partylöwen“ nennen würde. Das etwas trockene Bild, das wir heute von ihm haben, hat er sich erst durch seine spätere Lebensweise erworben. Es ist nicht sicher, daß Kant vor etwa 1765 seinen obigen strengen Grundsätzen auch selbst folgte. 🙂

  7. @Tim: „das Jahr 69 gab mir großes Licht“, schrieb er irgendwo. (Die Partylöwen-Story kannte ich aber noch nicht.)

    @LS: Kants Problem mit Sex ist, dass jene „Geschlechtsneigung“ Teil des Menschen als Sinnenwesen ist. Mit dem Menschen als Vernunftwesen hat Neigung nichts zu tun, daher kann Sex überhaupt nicht moralisch sein. (Bis dahin ist das eine ganz schlüssige Idee, und auch heute noch anschlussfähig, da die Befreiung der Sexualität von moralischen Zumutungen zu den Signaturen unserer eigenen Epoche gehört.)

    Nun muss Kant aber den reproduktionsorientierten Geschlechtsvorgang retten, weil eine Maxime, nach der niemand Sex haben solle, wenn man sie zum allgemeinen Gesetz macht, die Menschheit flux ausrotten würde. So gelangt er in Übereinstimmung mit dem Christentum zu der These, dass ehelicher Sex dadurch moralisch sei, dass der eine permanentes Objekt des anderen sei. (Vergewaltigung in der Ehe kann es demnach nicht geben, da der Satz „pacta sunt servanda“ uneingeschränkt gelte, der bei aller anderen Sexualität eben nicht gelte.)

    Nach dem romantischen Motto „ich schenk mich dir, du schenkst dich mir“ würde man in der Ehe also sich selbst gehören und doch zugleich nicht. Das überzeugt mich nicht und ist auch für Kants Maßstäbe ein wenig elegantes Argument. Deinen Satz „Menschen niemals als Mittel, immer nur als Zweck zu benutzen, ist ja auch ein großer Imperativ bei ihm.“ muss man wohl so korrigieren: „Menschen niemals als *bloßes* Mittel, immer *auch* als Zweck zu benutzen, …“ – und daraus ergibt sich, dass ein menschliches „Lustobjekt“ benutzt werden darf, wenn es dem aus Moralität zustimmt (d.h. weil die Zustimmung die Bedingungen der Möglichkeit eines allgemeinen Gesetzes erfüllt).

  8. Mit dem Menschen als Vernunftwesen hat Neigung nichts zu tun, daher kann Sex überhaupt nicht moralisch sein.

    Wenn ich ihn richtig verstehe, verteufelt Kant aber nicht jede Form von natürlicher Neigung — auch nicht nach moralischen Kriterien. Das Streben nach Glückseligkeit zum Beispiel zählt er auch zu den natürlichen Neigungen, was für ihn lediglich ausschließt, dass das Streben nach Glückseligkeit zugleich Pflicht sein kann. (Metaphysik der Sitten, V., 387).
    Der Zusatz mit „… niemals als _bloßes_, immer _auch_ …“ usw. stimmt natürlich, ändert aber finde ich nichts daran, dass für Kant jegliche Form außerehelichen Sexes zumindest in diesem Text für unmoralisch hält. Die Erklärung dazu finde ich plausibel. Das mit dem Party-Löwen kann ich mir schon vorstellen, zumal er ja ein geselliger Typ gewesen sein soll, der z. B. auch auf gemeinsamen Mittagessen usw. bestanden hat.

  9. Genau, Streben nach Glückseligkeit gehört zum Menschen als Sinnenwesen. Es ist ebensowenig moralisch (= keine Pflicht) wie Sex. Die Frage, auf die die Moral antwortet, ist für Kant ja „Was sollen wir tun?“ Und in der Antwort kommen Glückseligkeit und Sex nicht vor. Das heißt nicht automatisch, dass sie verwerflich sind, aber moralisch sind sie auch nicht. (Unmoralisch-verwerflich wird Sex laut obigem Text lediglich dadurch, dass er die Leute vom Moralischsein ablenkt.)

    Du findest plausibel, dass man sich verschenkt und der/die andere auch, und dass man dadurch eigentumsähnliche Rechte am anderen erwirbt, und dass das unmoralischen Sex in moralischen verwandelt?

    • „Die Absicht, daß der Mensch glücklich sei, ist im Plan der Schöpfung nicht enthalten.“ (Siegmund Freud)

      Im wirklich-wahrhaftigem Christentum, steht das UNEIGENNÜTZIGE Handeln an erster Stelle – geistig-heilendes Selbst- und Massenbewußtsein, anstatt „Individualbewußtsein“ im nun „freiheitlichen“ Wettbewerb um …, dann klappt’s auch mit der „gott“gefälligen Beherrschung unserer Emotionen!? 😉

  10. Ja, gut, es war dann also kein Meinungsbeitrag, sondern ein Produkt der Analyse/Exegese.
    Wie dem auch sei, die Sprachlichkeit lädt wegen ihrer Unschärfe nicht zu derartiger Beweisführung ein, auch wenn Kant hier womöglich korrekt verstanden worden ist, das Sein bestimmt zudem nicht das Sollen und…

    … bspw. Texte aus dem Hause Wittgenstein, insbesondere der Tractatus, oder Gödels Gottesbeweis sind einfach nur grausam, zumindest für einige.

    MFG
    Dr. W

  11. In diesem wettbewerbsbedingt-bewußtseinsbetäubendem System von Ausbeutung und Unterdrückung, wo der geistige Stillstand seit der „Vertreibung aus dem Paradies“ systemrational manifestiert ist, kann es kein wirklich-wahrhaftiges / zweifelsfreies Argument FÜR oder DAGEGEN geben – alles nur Verlogenheit, Heuchelei, der Tanz um den heißen Brei, MEHR oder WENIGER Verkommenheit in leichtfertiger Kompromissbereitschaft zur Hierarchie in materialistischer „Absicherung“!

      • Die alternative Antwort, die im Grunde eine Richtigstellung von Menschenwürde und Menschenrecht ist:

        Ein Zusammenleben OHNE wettbewerbsbedingte Symptome wie Steuern zahlen, manipulativ-schwankende „Werte“, „Sozial“-Versicherungen, irrationalem Zeit- / Leistungsdruck zu einer Karriere von Kindesbeinen, usw. – denn wenn GRUNDSÄTZLICH alles allen gehört, so daß die SYMPTOMATIK von „Wer soll das bezahlen?“ und „Arbeit macht frei“ absolut keine MACHT mehr hat und so absurd wird wie sie ist, kann PRINZIPIELL alles wirklich-wahrhaftig und zweifelsfrei demokratisch organisiert werden.

        Für Bewußtseinsentwicklung muß allerdings kompromisslos und konsequent kommuniziert werden, OHNE …!? 😉

        • So systemrational BEWUßTSEINSBETÄUBT, sind wir alle mehr oder weniger Huren und Hurenböcke, für die Prostitution im nun „freiheitlichen“ Wettbewerb um die Begehrlich- und Abhängigkeiten der Hierarchie von und zu materialistischer „Absicherung“!?

          „Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit.“ (Marie von Ebner-Eschenbach)

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