Die Bibel hat keine moralische Autorität

Aus den hier tobenden Diskussion um Glauben und Religion halte ich mich für gewöhnlich raus, weil mich das Epiphänomen Religion weder wirklich interessiert, noch je eine Rolle in meinem Leben gespielt hat – weder das Christentum, noch irgend eine andere Glaubensrichtung. Natürlich kommt man zwangsläufig damit in Kontakt und fängt an, sich damit zu beschäftigen, aber meine engere Familie ist im Grunde schon in der dritten Generation „religiös indifferent“,  daher musste ich mich dahingehend nie emanzipieren und konnte relativ unbelastet an die Sache herangehen. Die eigenartigen christlichen Riten zur Taufe und Trauung, das gestelzten Predigen der PastorInnen und die Indoktrination der Kinder durch Christenlehre und Kinderbibeln verwundert mich zwar, aber an der geistigen Gesundheit hat mich das Verhalten meiner Mitmenschen noch nicht zweifeln lassen. Sowieso unterscheiden sich aufgeklärte Christen wahrscheinlich nicht so sehr von Agnostikern oder Atheisten, wenn es um die meisten Fragen der Lebensführung geht: Sex vor der Ehe oder Toleranz gegenüber Homosexuellen beißen sich zwar mit der Bibel, aber das hat im Alltagsleben kaum Relevanz.

In den USA scheint das angesichts der großen Kreationismus-Debatte und den lautstarken Anti-Schwulen-Kampagnen etwas anders zu sein. Aber klar, auch bei uns gibt es Extremisten etwa in Form von Missionaren, die mir erzählen wollten, dass alle anderen Religionen „Irrglaube“ seien, weil es ja nur ein Gott gibt. Denn alle anderen Religionen sind ja Irrglaube. Denn es gibt ja nur einen Gott. Und so weiter.

Ein anderes häufiges Beispiel für ein religiöses Extrem sind die fast sprichwörtlichen Zeugen Jehovas, die einem oft wie hirngewaschen vorkommen in ihrer aufdringlichen Missionstätigkeit.

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Eine entfernt verwandte Zeugin hat meine Familie vor Jahren einmal mit vielen „kindergerecht“ aufbereiteten Bibelgeschichten beglückt – meine Mutter war über die verquere Moral darin entsetzt und steckte die Bücher letztendlich ins Altpapier. Vorher konnte ich aber noch über sprechende brennende Sträucher, Menschen, die zu Salzsäulen erstarren und zu Abermillionen ersäufte Tiere (und Menschen) staunen.

Umso erstaunlicher ist, wenn sich manche Christen angesichts dieser Horrormärchen als moralisch überlegen aufspielen und etwa behaupten, all unsere Moralvorstellungen wären nur auf dem Christentum begründet. Dass das Christentum selbst Moralvorstellungen aus vorchristlicher Zeit absorbiert haben könnte, wird ignoriert.

Dass die Bibel keine gute moralische Autorität ist, und im Gegenteil voller Inkonsistenzen und ganz offensichtlich falschen Handlungsanweisungen steckt, dass man „Gut auch ohne Götter“ sein kann, das legt der Video-Blogger QualiaSoup in den ersten zwei Teilen einer Serie über Moral dar. Mit Logik und scharfer Analyse rückt er „Schwächen in populären religiösen Argumenten und Lehren“ zu Leibe.

Nach dieser viel zu lang geratenen Einleitung hier also die beiden Videos – oder vielleicht besser: die „animierten Essays“ – die ich mit diesem Beitrag vorstellen wollte:

Direktlink zuMorality 1: Good without Gods

Direktlink zu Morality 2: Not-so-good books

Auch die anderen Videos von QualiaSoup sind absolut sehenswert!

Edit: Vermerkt, dass mit dem Blogbeitrag lediglich die Videos vorgestellt werden sollten, sowie missverständliche Stellen überarbeitet.


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Martin Ballaschk ist Biologe, enthält Glutamat und ist auch noch stolz drauf! Er bloggt hier über Dinge, die ihn erstaunen, aufregen oder die er einfach für sich und seine Mitmenschen aufarbeiten möchte. Beruflich als Kommunikator an einem Berliner Forschungszentrum, hier privat.

18 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Naja, andersherum gefragt

    Umso erstaunlicher ist, wenn sich manche Christen angesichts dieser Horrormärchen als moralisch überlegen aufspielen

    Ist das wirklich so erstaunlich, dass sich in einer so großen Bevölkerungsgruppe auch eine beträchtliche Anzahl von Arschlöchern herumtreibt?

    Ich persönlich vermute, dass zumindest in unserer Gesellschaft die allermeisten Leute intuitiv kantianisch denken und ihr eigenes moralisches Gesetz mit sich herumtragen, unabhängig von der Weltanschauung.

  2. Hast du eigentlich vor, die komplette Serie hier einzubinden? Dann würd ich brav auf die neuen Folgen warten. Ansonsten guck ich mir die übers Wochenende gleich komplett an. Gefällt mir.

  3. Neues Testament

    Ich selbst bin ein Agnostiker, der aus einer atheistischen Familie stammt, aber meine frühere Frau war eine gläubige Katholikin.

    Meine frühere Frau erklärte, dass es zwischen dem alten und dem neuen Testament einen grossen Unterschied im Hinblick auf die Humanität gibt.

    Sinngemäss sagte sie, dass im alten Testament die Regel „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ gilt, während im neuen Testament die Regel „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ gilt.

    Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass sich auch Atheisten sehr human verhalten können, während die religiöse Intoleranz viel weniger positiv zu bewerten ist.

    Von meinem begrenzten menschlichen logischen Standpunkt aus gesehen, ist es schwer verständlich, warum ein allmächtiger, allwissender, und allgütiger Gott seinen eigenen Sohn kreuzigen lassen muss, um die Menschheit zu retten, oder warum er bösartige Engel erschaffen sollte, oder warum er den Menschen schwere Prüfungen auferlegen sollte.

    Der Wille gilt für das Werk, und der Mensch hat einen freien Willen.

    Es würde also genügen, dass ein Mensch etwas Böses machen will, es ist gar nicht notwendig, dass er das auch in die Tat umsetzt, um diesen Menschen moralisch einstufen zu können.

    Es wäre also eine Welt möglich, in der trotz der Existenz des freien Willens keinem Menschen geschadet werden müsste.

    Derzeit haben aber die Opfer keine Möglichkeit ihren freien Willen auf Unversehrtheit in die Tat umzusetzen.

    Die Erbsünde ist mit dem freien Willen schwer vereinbar, denn für die Taten seiner Vorfahren kann kein Mensch verantwortlich sein, und die Seelenwanderung kommt in der Bibel nicht vor.

  4. So viel Vorrede

    Dass nach so viel Vorrede dann nur zwei Video-Links kommen, die die Behauptung der Überschrift belegen sollen, ist dann schon ein wenig enttäuschend.

    Immer wieder erstaunlich finde ich ja wenn Menschen, die wortlreich erklären, sich nie mit dem Christentum beschäftigt zu haben, dann Urteile über die Wirkung dieser Religion für die Moralvorstellungen unserer Gesellschaft treffen können. Dabei kommt dann immer wieder die gleiche Argumentation. Es werden Geschichten aus dem Alten Testament als „Gruselgeschichten“ herangezogen und sodann wird „das Christentum“ damit identifiziert. Ich kann mir wirlich nicht vorstellen dass es irgendeinem aufmerksamen Beobachter in einem europäischen Land entgangen ist, dass das Chrsitentum mit dem Neuen Testament gerade eine Umwertung und Neubestimmung der ethischen Normen vornimmt. Und auf diesen, nicht auf denen des Alten Testaments, gründen heutige Moralvorstellungen.

    Haben Sie sich oder ihre Mutter je gefragt, warum sie die Kinderbibel vor Ihnen versteckt hat?

  5. „Eine entfernte Verwandte hat uns vor Jahren einmal mit „kindergerecht“
    aufbereiteten Bibelgeschichte beglückt – meine Mutter war entsetzt und hat die
    Bücher letztendlich in im Warmluftofen in der Küche versteckt. Vorher konnte ich
    aber noch über sprechende brennende Sträucher, Menschen, die zu Salzsäulen
    erstarren und zu Abermillionen ersäufte Tiere und Menschen staunen.“

    Aber geh! Das sind doch voll die coolen G’schichtln. Ich hab sie als Kind
    geliebt. Ich hab die „Griechischen (Römischen, Germanischen) Helden- und
    Göttersagen“ verschlungen (Kennt die noch irgendwer?) und die „Hebräischen
    Helden- und Göttersagen“ waren mindestens ebenso super (zumindest das Alte
    Testament, das Neue ist wirklich eher fad und eigentlich für Kinder kaum
    geeignet).

  6. @Lars:

    Ist das wirklich so erstaunlich, dass sich in einer so großen Bevölkerungsgruppe auch eine beträchtliche Anzahl von Arschlöchern herumtreibt?

    Nein, ist es wirklich nicht. Die Arschlöcher mit einer starken Meinung sind ja entsprechend auch die lautesten in der Diskussion, was natürlich die (öffentliche) Wahrnehmung verzerrt.

    Die intuitive Moral ist zwar nicht ohne Probleme, aber ich denke auch, dass jeder intuitive Moralvorstellungen hat.

    Die Serie ist noch nicht fertig, Teil zwei ist halt gestern oder vorgestern erst erschienen und war damit Anlass für meinen Blogbeitrag.

    @Karl
    Der Unterschied ist sicher jedem hier bewusst, nur stellt sich die Frage, ob man einen Teil des Buches einfach verwerfen darf, nur weil es einem nicht in den Kram passt. Diesen Punkt greift QualiaSoup im zweiten Video auf.

    Gerade diese offensichtlichen Widersprüche, die du ansprichst, konnte ich in meiner Kindheit nicht verstehen. Das hat für mich keinen Sinn ergeben. Vielleicht waren die bunten Bibelgeschichten-Bücher nicht der geschickteste Weg meiner Großtante, mich zu missionieren. Erfolgreich war sie jedenfalls nicht.

    @Jörg

    Die Videos sind Belege für meine Meinungen? Ich dachte, ich hätte deutlich gemacht, dass mein Text („wortreich“? „viel Vorrede“? RLY?) lediglich eine persönliche Einleitung zu den Videos sein soll.

    An welcher Stelle identifiziere ich das gesamte Christentum mit den Gruselgeschichten des alten Testaments? Ich dachte, ich hätte deutlich gemacht, dass meiner Erfahrung nach „aufgeklärte“ Christen die Bibel nicht als moralische Autorität sehen, weil jedem die Widersprüche gegenwärtig sind.

    An welcher Stelle behaupte ich, mich nie mit dem Christentum auseinandergesetzt zu haben? Ich dachte, ich hätte deutlich gemacht, dass ich mich damit nie identifizieren konnte und irgendwann das Interesse daran verlor.

    Weshalb bringst du eigentlich eigentlich die selben Argumente vor, die QualiaSoup in seinem Video aufgreift und widerlegt?

    Und wo habe ich behauptet, meine Mutter hätte die Kinderbibel vor mir versteckt? [Edit: Ich hab’s oben wirklich so geschrieben, mea culpa.] Meine Mutter standen angesichts der grausigen Geschichten in den Schrifterzeugnissen, mit denen uns die aufdringliche Verwandte überhäufte, die Haare zu Berge und hat sie entsorgt. In die Christenlehre der örtlichen Gemeinde bin ich später trotzdem gegangen.

  7. @GS

    Aber geh! Das sind doch voll die coolen G’schichtln.

    Naja, die Tante hatte schon sehr deutlich gemacht, dass in den Büchern die Wahrheit® steht. Entsprechend erstaunt war ich dann auch über die Märchen in den Büchern.

  8. @Jörg Friedrich

    Viel erstaunlicher finde ich, wieviele Menschen, die sich nie mit Moralphilosophie befasst haben (und tatsächlich oft gar nicht wissen, dass es so etwas wie Moralphilosophie überhaupt gibt und wie weit sie in der Ideengeschichte der Menschheit zurückreicht), stur darauf beharren, dass ihre Religion die Grundlage für unsere Moral ist.

    Ebenso erstaunlich finde ich, wieviele Christen behaupten, dass sie nur an das Neue, nicht aber an das Alte Testament gebunden sind, obwohl Jesus selbst klar das Gegenteil sagt (Matthäus 5, 17-20): „Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen…“

    Auch die Behauptung, das Neue Testament sei eine gute Grundlage für moralische Werte finde ich äußerst verwirrend, angesichts der Aussagen, die Jesus dort zugeschrieben werden. Kostprobe (Lukas 14, 26): „Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater, Mutter, Frau, Kinder, Brüder, Schwestern und dazu sich selbst, der kann nicht mein Jünger sein“ — diese Art von Moral muss man einfach bewundern.

    Sie verstehen nicht, „wenn Menschen, die wortlreich erklären, sich nie mit dem Christentum beschäftigt zu haben, dann Urteile über die Wirkung dieser Religion für die Moralvorstellungen unserer Gesellschaft treffen können“.

    Ja, und ich verstehe es nicht, wenn Menschen, die sich mit ihrer eigenen Religion genausowenig auskennen, wie mit Ethik, Wissenschaft oder Logik, Urteile über die Wirkung dieser dieser Religion für die Moralvorstellungen unserer Gesellschaft treffen können.

  9. Ich habe es gefunden

    Matthäus Kapitel 5, Abschnitt 38:
    Ihr habt gehört, dass gesagt ist: „Auge um Auge, Zahn um Zahn.“

    Matthäus Kapitel 5, Abschnitt 44:
    Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen.

    Evolution:

    Praktisch alle tierischen Lebensformen müssen egoistische Instinkte und Verhaltensweisen haben, um zu überleben.

    In Gruppen lebende tierische Lebensformen müssen zusätzlich noch soziale Instinkte und Verhaltensweisen haben, damit die Gruppe überlebt.

    So entsteht der Konflikt zwischen egoistischen und sozialen Verhaltensweisen, den man als Konflikt zwischen „böse“ und „gut“ deuten kann, wenn man will.

    Diese Verhaltensweisen können sowohl genetisch, als auch kulturell weiter gegeben werden.

  10. Wie sehr Christen darauf pochen, dass die Bibel für Moral und gutes Verhalten in der Gesellschaft verantwortlich ist, konnte man doch jüngst erst in den USA beobachten. Auch dort setze man sich intensiv mit dem Oslo-Attentäter auseinander und war bei so manchem US-Fernsehsender auf das äußerste empört, dass er hier in Europa von den Medien als Christ bezeichnet wurde. Die Begründung war schnell gefunden: Anders Behring konnte kein Christ sein, weil wer die Bibel liest, so etwas nicht machen würde. Ich finde es völlig legitim, wenn man – wie Jörg Friedrich es kritisiert – „Gruselgeschichten“ aus der Bibel heraussucht und damit aufzeigt, wozu die Bibel tatsächlich anstiftet und man ihr so jegliche Zusprüche, sie würde unsere Moral ausprägen und fördern, absprechen kann. Das sind in meinen Augen sowieso keine Gruselgeschichten mehr, sondern brutale Massaker und Aufrufe. Das da auch das neue Testament nicht mehr hilft, hat A.S. schon begründet.

    Ich weiss auch ohne Bibel, dass ich Menschen besser nicht töte oder verletzte, schließlich kann ich, wenn ich meinen Kopf benutze, mir selber ausmalen „Was du nicht willst, dass man dir tu‘, das füg‘ auch keinem anderen zu.“ – Dazu brauche ich kein heiliges Buch. Was mich an dieser Stelle interessieren würde, wäre, ob Atheisten und Agnostiker im Gegensatz zu religiösen Menschen durchschnittlich mehr Verbrechen begehen. Weiss jemand, ob es Daten dazu gibt? Es wäre ja die logische Konsequenz, wenn wir die Bibel zur Ausprägung von Moral bräuchten.

  11. Im Gegenteil

    Ich denke dabei an die Kreuzzüge und an die Inquisition.

    Immerhin hat der päpstliche Kulturrat bereits nach 400 Jahren zugegeben (im Jahre 2000), dass die Ermordung von Giordano Bruno falsch war.

    Jetzt ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann das Verbot der Kondome aufgehoben wird, das bisher die Übertragung des HIV-Virus begünstigt hat.

  12. kein Betreff

    Zu den Zeugen Jehovas faellt mir noch ein, dass ich mir mal interessehalber von einer solchen Mitarbeiterin ein Buch fuer die Kinder-Indoktrination zum Thema (Nicht-)Evolution ausgeliehen hatte. Es enthielt weitestgehend die ueblichen Argumente; was mich schockiert hatte war allerdings die Behauptung, dass die Fossilien in den Alpen der schlagende Beweis fuer die Sintflut sind. Das war in den Schulbuechern als typische Irrvorstellung des 19. Jahrhunderts aufgefuehrt, bei den Wachtuermlern ist das im 21. Jahrhundert noch bleeding edge science.

    Zu den Videos: Das Video, in dem die Bibel diskutiert wird, war schoen gemacht, zumindest auf den ersten Blick sauber und zwingend argumentiert etc.

    Das andere zum Moralbegriff fand ich bis auf den Anfang und die ersten beiden Szenarios ziemlich konfus. Da waren lauter Sachen dazwischen, die mit moralischer Bewertung nichts zu tun haben. Z.B. ist es ablenkend, im ersten Szenario von Entmenschlichung zu diskutieren, wenn man das nicht moralisch analysiert; der Teil haengt irgendwie in der Luft. Das dritte Szenario ist nur eine unzusammenhaengende Illustration, dass Moral kein Produkt der Mehrheitsmeinung ist.
    Das vierte Szenario ist IMO komplett fehl am Platz; es mag unpraktisch sein, einen Mord weniger stark zu bestrafen als eine Vergewaltigung, aber was hat das mit Moral zu tun? Das Kapitel mit der Kulturabhaengigen Moral war auch leicht unmotiviert und redundant (es wurde ja schon erklaert, dass Traditionen keine Moral begruenden koennen).

  13. Die Zeugen Jehovas werden von den Amtskirchen nicht umsonst als Sekte betrachtet, eben weil sie ihre ganz eigenen Interpretationen der Bibel haben, die teilweise sehr stark von neueren Erkenntnissen der theologischen Forschung abweichen. Allerdings ist es mehr oder weniger Sinnlos mit ihnen darüber zu diskutieren, weil sie die Forschung nicht gelten lassen; – denn die könnte ja ihr ideologisches Fundament ankratzen. Wenn man es dennoch versucht, sollte man die Bibel schon sehr gut kennen, das tun die nämlich auch, damit die einem nicht die Argumente verdrehen können.

    Ansonsten ist es immer zu kurz gegriffen, wenn man nur auf die „Gruselgeschichten“ verweist, obwohl es da noch jede Menge anderer Geschichten gibt. Und schliesslich sollte man dabei auch immer den geschichtlichen Hintergrund beachten, d.h. die Zeit und auch die Gegend, in der diese Geschichten entstanden sind.

    Dann wäre noch zu sagen, das ich als gläubiger Katholik dem Papst keineswegs immer recht gebe. Im Gegenteil! Vom Kondomverbot halte ich z.B. gar nichts. Kreuzzüge und Inquisition gehören zu den grössten Fehlern, die die Kirche in der Vergangenheit gemacht hat. Daran gibt es gar nichts zu rütteln. Und leider ist es auch heute noch so, das es da viel zu viele gibt, die ihre eigene Lehre nicht befolgen, weil sie in erster Linie an Macht interessiert sind. Daran etwas zu ändern ist ein Prozess, der sich über Generationen hinweg ziehen wird.

  14. Die Bibel hat keine Moralische Autorität

    Ihr könnt hier sagen und schreiben was ihr wollt, die Bibel ist 3000 Jahre alt und keine Religion. Wir Menschen sind sein Werk. Ansonsten fragt euch mal, was ihr eigentlich für einen Auftrag habt? Der Ton spricht nicht zum Töpfer „Jeremia18, 1-17“. Ihr könnt das nicht wissen, wenn ihr die Bibel nicht lest, es ist das ewige Wort Gottes. Und am Tage des jüngsten Gerichts werden sich euere Augen und der Münd weit öffnen aber für euch wäre es zu spät wenn ihr jetzt nicht umdreht. Wir haben absolut keinen Rechtsanspruch das es uns gut geht“ lest im AT „das Buch Hiob“ wir haben nur die Gnade von Gott und leben mit dem Risiko unserer Freiheit, wir können Ihm folgen oder auch nicht. Lest mal diesen Artikel: „Der Unterschied zwischen Religion und den Glauben an Jesus Christus“ und dass was er für uns getan hat. Die Religionen dieser Welt versperren ja den Blick zur Wahrheit, da Religionen durch ihre Verbreitung ihrer Lügen die Menschen fehlleiten dadurch manipulieren und ihnen auch noch das Geld aus der Tasche ziehen „Markus 8, 15“. Wir haben keine Heilsgewissheit, wenn wir den vermeintlich breiten bequemeren Weg gehen. Nicht das was ich will zählt, sondern wie er führt, will ich gehen, und mit dem Wort Gottes haben wir einen Wegweiser. Jeder der seinen eigenen Weg geht ist ein irrendes Schaf!
    Es wird alles schön geredet, und alles ist Liberal „Jesaja 65, 5. Homosexuelle Evangelische Pfarrer (Gottesdiener?)dürfen jetzt zusammen wohnen, um hier nur ein Beispiel zu nennen „Epheser 4, 9 17-24“. Nun alle Menschen sind Gotteskinder aber nicht jeder ist errettet da nicht berufen weil er es nicht hören will „ Judas 1,16“. Gott der Vater sein Sohn Jesus Christus und der Heilige Geist (das ist eine Person, bei den Zeugen Jehovas gibt es z.B. diese 3 Faltigkeit nicht, das ist falsche Lehre die sie Verbreiten) er ist ein gerechter Gott. Gott unser Vater hat uns Menschen so sehr geliebt dass er seinen geliebten Sohn Jesus Christus für unsere Sünden geopfert hat und dass für immer, wir müssen es nur glauben annehmen und Ihm folgen das ist alles „Markus 8, 34-38“. Dass Opfer, dürfen wir nicht mit den Füßen treten denn in diesem Moment sind wir, die die seine Eltern Maria und sein Stiefvater Josef zur Geburt z.B. nicht in unser Haus gelassen haben ( keine Gastfreundschaft ) Sie musste in einer Futtergrippe gebären es war sehr kalt (aber wir feiern immer schön Weihnachten), und bei der Geißelung und anschließender Kreuzigung wurde er verspottet und angespuckt (Brückentag Karfreitag und da gibt es Fisch), wollt ihr da dazugehören? Dass können wir, mit keiner einzigen guten Tat ohne den tiefen Glauben wieder gut machen. An dem Tag, wo euere letzte Stunde schlägt „niemand weiß wann das passieren wird“, wird das letzte was ihr vor dem Richterstuhl machen werdet, ein dummes Gesicht sein, und davor hätte ich an euerer Stelle eine Himmelsangst. Jesus lebt, er ist am 3.Tage auferstanden (Ostern schönen Urlaub)und in den Himmel aufgefahren um zu sitzen zur rechten Seines Vaters. Schafe, die wir nun mal sind, sollten bei ihrer Herde bleiben und diese hören nur auf die Stimme Ihres Hirten wenn ihr das begriffen habt und Göttlich statt Menschlich denkt, dann habt ihr auch eine Zukunft „Markus 8, 31-33“. Lest die Geschichte vom verlorenen Sohn, die Geschichte von Abraham der seinen einzigen Sohn Issak für Gott geopfert hätte ( eine Andeutung auf die im NT stehende Opferung von Jesus Christus auf Golgatha ).
    Empfehlung zu lesen: 1.Mose 3, 1-8 der Sündenfall des Menschen „der Mensch glaubt auch heute noch der Lüge mehr wie der Wahrheit, ihr stellt auch gleich fest wo unser schlechtes Gewissen her kommt“, 1.Mose 4, 1-8 „der erste Mord“, 1.Mose 6, 1 bis 7, 24″die Arche Maße wurden von einem Schiffsbau-Ing. nachgerechnet, und sie stimmen ganz neben bei Noah war kein Ingenieur dass war auch göttliche Eingabe wie die meisten Dinge in der heiligen Schrift“, 1.Mose 11, 1-9 „zeigt unsere Überheblichkeit“ und was z.B passiert wenn wir nicht Gehorsam sind. 1. Mose 19,1-29 „unter anderem erfahren wir hier, wie das tote Mehr entanden ist“.
    Im Römerbrief, den Petrus verfasst hat wird es sehr deutlich wie wir Menschen durch die Erbsünde Adams sind. Die Bibel lesen ist eine Lebensaufgabe mit der wir ein Leben lang beschäftigt sind, sie geht so sehr in die Tiefe! Wie Martin Luther schon gesagt hat: “ Mein Gewissen ist in Gottes Worten gefangen. Und deshalb kann und will ich nichts widerrufen“ Ich schliess das mal so ab, ihr müsst gegen Blindheit schlechtes Gehör und noch kein Verstand ordentliche Mengen an Scheisse fressen, dass wird helfen. Ich Bete dafür, das ihr dabei nicht umkommt und es begreifen werdet, weil genau so hab ich dass erst begriffen. Ich wünsche einem guten Appetit. Ein Rezept hab ich leider für diese Masse nicht weil sie immer gleich schmeckt. „Hesekiel 3, 18-19“ und Römer 11, 36. Offenbarung 22, 14-15 und 18-21 und das ist das letzte Wort in der Bibel „Jesus Christus“ und nicht M! Und ganz klar
    ist, dass er sich bei uns nicht rechtfertigen muss, denn er ist der Töpfer!

    Gott befohlen!

  15. Die Bibel hat kein moralische Autorität

    Hallo Martin, ich weiss ja nicht was Du für Erfahrungen gemacht hast . Ich hab schon ein Problem wenn die Religion genannt wird und sie aus ihren Zusammenhänge gerissen wird.

  16. Die Bibel hat kein moralische Autorität

    kleiner Fehler hatte sich eingeschlichen.
    Paulus hat den Römer Brief verfasst. Sorry

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