Der Ramadankalender

Den Abschluss des Fastenmonats Ramadan und das damit verbundene Fest des Fastenbrechens möchte ich zum Anlass nehmen für ein paar wenige Zeilen. Vom 18. Juni bis gestern haben die Fastenden von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang, das waren jeden Tag also um die 19 Stunden auf essen und trinken verzichtet. Bedenkt man, wie heiß es in den letzten Wochen zum Teil war, dann kann man sich ungefähr vorstellen, welch Leistung hinter dem Fasten steckt.
Ich persönlich habe dieses Jahr eine neue schöne Erfahrung im Ramadan gemacht. Ich habe mitbekommen, dass es mittlerweile einen Ramadankalender gibt. Dieser ist nach Vorbild des Adventskalenders gemacht, hat aber statt 24 hat er 30 kleine Türchen. Und hinter jedem Türchen verbirgt sich ein Stückchen Schokolade. Einen solchen Kalender habe ich zu Beginn des Ramadans von einer lieben Kollegin aus einer Partnereinrichtung geschenkt bekommen, womit sie mir eine große Freude bereitet hat. Darauf sind neben einer größeren Abbildung von der Anlage um die Kaaba in Mekka noch einige Moscheen aus verschiedenen Ländern abgebildet.Ramadan KalenderHergestellt sind die Ramadankalender vom Unternehmen „Kareem“ aus Berlin. Wer sich über den Ramadankalender informieren und die verschiedenen Modelle davon sehen möchte, der sollte sich mal die Homepage anschauen. Ich jedenfalls halte diese Kalender für eine sehr schöne Idee und bin mir sicher, dass sich junge und erwachsene Muslime in den nächsten Jahren während der Fastenzeit daran erfreuen werden.
Ich möchte den Muslimen ein schönes und gesegnetes Fest und uns allen ein friedliches
Kul ´aam wa antum bi khair
Bayramınız mübarek ve kutlu olsun

 

 

Bild: Hussein Hamdan

Veröffentlicht von

Hussein Hamdan M.A., geb. 1979 studierte Islam- und Religionswissenschaft sowie Irankunde in Tübingen und schloss sein Studium 2007 mit einem Magister ab. Anschließend folgte, ebenfalls an der Universität Tübingen, die Doktorarbeit über das Wirken der Azhar-Universität im christlichen-islamischen Dialog, die im März 2013 abgeschlossen wurde. Hussein Hamdan war die ersten beiden Jahre seiner Promotion Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung, ehe er 2009 für zwei Jahre Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zentrum für interkulturelle Kommunikation in Heidelberg wurde. Dort verfasste er u.a. den Band „Muslime in Deutschland. Geschichte, Gegenwart und Chancen“. Aktuell ist er an der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart angestellt und für das Projekt „Gesellschaft gemeinsam gestalten – Junge Muslime als Partner“ verantwortlich. Hussein Hamdan ist Autor und Sprecher der Kolumne „Islam in Deutschland“ (SWR) und Referent zu diversen Themen des Islam. Seine Schwerpunkte sind Muslime in Deutschland, Interreligiöser Dialog, Humor im Islam sowie Einführungen in die Grundlagen, Quellen und Geschichte des Islam. Zudem ist er Mitglied des Runden Tischs Islam von Integrationsministerin Bilkay Öney in Baden-Württemberg. Hamdan hat sich in den letzten Jahren in verschiedenen Bereichen des interreligiösen und interkulturellen Dialogs engagiert. Von 2004-2007 moderierte er in Tübingen den Arabisch-Amerikanischen Dialog. Aktuell ist er Vorstandsmitglied des Bendorfer Forums.

6 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Die Wissenschaft darf nicht alles erforschen. Es ist z. B. unter Umständen gefährlich, wenn ein Mensch erforscht, ob er einen freien Willen hat. Es ist denkbar, dass ein Mensch gerade durch die Erforschung des freien bzw. unfreien Willens seinen freien Willen verliert. Es ist sinnvoll, Faktor-X-Technologien (z. B. 1-l-Autos, Linsermethode gegen Krampfadern) zu fördern. Es ist gut, an Gott zu glauben. Aber die Welt wurde nicht „erschaffen“, sondern existiert von Natur aus (und seit ewig). Das Beten ist sinnlos. Ein Mensch muss u. a. seine Willenskraft und Liebe vergrößern. Und sich dann mit Mystik und Geistheilung beschäftigen. Z. B. mit Nahtoderfahrungen und mit Traumdeutung sowie Ereignisdeutung. Man sollte in eine klimatisch günstige Region (z. B. Süd-Spanien) auswandern. Dort braucht man keine Heizung. Sondern es genügt im Winter ein dicker Pullover oder eine Jacke. Und nachts eine Decke zum Zudecken. Man braucht in Süd-Spanien nicht in einem teuren Haus zu wohnen. Sondern man kann in einem Gartenhäuschen leben. Man kann sich teilweise von Wildfrüchten ernähren. Überdies kann man für einen Teil der Nahrung einen natürlichen Ersatz finden. Z. B. Sonnenlicht in Verbindung mit Sonnenwärme.

  2. Herr Hamdan, gerne mal beizeiten erläutern wie es bei Ihnen / bei Euch geregelt wird, wenn der Mondkalender bekanntlich „vermopst“ ist und dieser insofern mit dem (ggf. gerne auch: verbesserten) Sonnenkalender zu verrechnen, wenn einschlägig Feiertage („Ramadan“ etc.) festzustellen sind…
    MFG
    Dr. W

    • Erscht wer (bewusst:) kein „gutes“ Deutsch zu schreiben oder zu sprechen in der Lage ischt, hat es sozusagen geschafft.

      Einwanderung darf selektiv und Willkommen-Heißenden entsprechen.

      MFG
      Dr. W (zweimaliger Remigrant, auch schon „ein wenig“ älter und so)

  3. [8:10] Leserzuschrift-DE: VIER Dogmen zerfallen zugleich zu Staub:

    1) DOGMA NACHSCHUB FÜR DIE WIRTSCHAFT: Wo sind die fremden Fachingenieure und Ärzte geblieben? Und es kamen Analphabeten und Schulabbrecher, Langsamlerner und Lernunwillige, Faulenzer und Arbeitsscheue, Vagabunden und Dummköpfe statt der erhofften Gutgebildeten, die sich an geregelte und lange Arbeitszeiten gewöhnen können! Wenn an der Mär von den dringend benötigten Fachkräften auch nur irgendwas dran wäre, dann würden wir Chinesen holen. Und nicht Araber, die zu 90 % im Sozialsystem landen und hierbei nach Udo Ulfkotte hierin die höchsten Quoten „erzwingen“.

    2) DOGMA RENTENSICHERUNG: Der Rentenbeitrag der Fremden, Flüchtlinge als neue Form der Rentendeckung: Anspruch und Wirklichkeit liegen auch hier meilenweit auseinander, bei so viel Ungebildeten ist nichts anderes zu erwarten, als dass die bisherigen Renteneinzahler auch noch die späteren Renten für die neuen Fachkräfte, die in Wahrheit nur Sozialtransfers konsumieren, zu bezahlen haben! Aus dem Scheitern von Punkt 1 ergibt sich VOLLAUTOMATISCH auch das Scheitern von Punkt 2.

    3) DOGMA BEREICHERUNG: Kulturelle Bereicherung! Massenschlägereien und Vergewaltigungen in deutschen Flüchtlingsunterkünften sind das Gegenteil von Bereicherung, sie sind eine Archaisierung und Chaotisierung der Gesellschaft, welche um ihre Sicherheit (noch mehr Diebstahlschutz) und Freiheit, kulturelle Identität (Schweinefleisch auf dem Rückzug) sowie Bewegungsfreiheit (Bedrohung durch die neue Kriminalitätsform der Wegelagerei und Gelderpressung auf der Straße) betrogen wird. Dieser Punkt 3 hat auch mit den vorgenannten Punkten zu tun, weil bei allen dreien die Ursache des Scheiterns des jeweiligen Dogmas im Islam begründet ist: Dieser macht die Menschen arbeitsscheu (man muss ja 5 mal am Tag beten und dazwischen auch noch ständig an Allah denken) und lässt sie nur ungern für Ungläubige arbeiten (wer arbeitet schon gerne für jemanden, den er als minderwertig einstuft?). Der Glaube betrachtet die Ungläubigen als Tributpflichtige und daher kommt das Angebot des Sozialwesens gerade recht, da dieses der Tributpflicht in idealer Weise entspricht und auch noch die Arbeit der Tributeinforderung komplett erspart, da diese die Beamten des Gastlandes in perfekter und unauffälliger Weise auch noch übernommen haben.

    4) Dogma DEMOGRAFIE: Wir nehmen anderen Ländern den Überschuss an Männern ab, auch wenn diese jetzt meist jung sind, so erwerben auch diese Rentenansprüche, ohne jedoch in die Kassen und Versicherungen genug einzuzahlen. Wir werden zwar numerisch mehr, aber leider überwiegend nur Sozialfälle statt Arbeitsfälle. Eine numerische Verbesserung der Demografie muss aber genau dann abgelehnt werden, wenn diese auf Kosten der Qualität zustande kommt. Mit der rein numerischen Verbesserung ergibt sich keine Nettoverbesserung, weil bei islamischer Zuwanderung schließlich Millionen Menschen in Angst vor körperlicher Unversehrtheit, vor Terrorismus und vor Diebstahl ihrer Güter haben.

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