YouTube: Eine sehr kurze Einführung in die Philosophie Ludwig Wittgensteins

https://m.youtube.com/watch?v=pQ33gAyhg2c

Nach dem Abitur habe ich an der Universität Hamburg Anglistik, Amerikanistik, Soziologie und Philosophie studiert. Den Magister Artium machte ich 1992/93, danach arbeitete ich an meiner Promotion, die ich aus verschiedenen Gründen aufsteckte. Ich beschäftige mich meist mit drei Aspekten der Literatur: - soziologisch [Was erzählt uns der Text über die Gesellschaft] - technisch [Wie funktioniert so ein Text eigentlich] - praktisch [Wie bringen wir Bedeutung zum Leser] Aber auch theoretische Themen liegen mir nicht fern, z.B. die Frage, inwieweit literarische Texte außerhalb von Literatur- und Kunstgeschichte verständlich sein müssen. Oder simpler: Für wen schreiben Autoren eigentlich?

3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ludwig Wittgenstein ist jedenfalls großartig gescheitert, zumindest mit seinem Tractatus, einem Versuch die Welt über die Sprache (vs. ‚mit Hilfe der‘) zu verstehen.
    Hat er später auch eingeräumt.
    Insofern bleibt seine Arbeit sicherlich wertvoll.
    MFG
    Dr. W

  2. Ludwig Wittgenstein is a brand. Anfangs Mai 2015 begnete mir diese Marke im Film Ex Machina, wo einer der beiden Hauptfiguren die grösste Suchmaschine seiner Zeit unterhält. Sie heisst BlueBook nach dem „blauen Buch“ von Ludwig Wittgenstein. Die Suchmaschine „BlueBook“ sei aufgrund der Lektüre des blauen Buches entstanden sagt Nathan, die Figur hinter der Suchmaschine. Die beiden Protagonisten disktutieren über das, was eine künstliche Intelligenz ausmacht und kommen dabei auch auf Ludwig Wittgenstein zu sprechen.

    • But let me channel Ludwig Wittgenstein, one of the greatest philosophers of the 20th century, for a moment.
      In der Filmbesprechung von Ex Machina durch den New Scientist Ex Machina: Quest to create an AI takes no prisoners wird auch auf Wittgenstein und seine Fragestellungen zum Bewusstseinskonzept eingegegangen:

      It seems to me that my consciousness, here and now, is not a matter of social consensus or of my simply believing or feeling that I am conscious. It seems to me, simply, that I am conscious here and now. When I wake up and smell the coffee, there is a real experience of coffee-smelling going on.

      But let me channel Ludwig Wittgenstein, one of the greatest philosophers of the 20th century, for a moment. What would it seem like if it seemed to me that my being conscious were a matter of social consensus or beliefs or feelings about my own conscious status? Is what it „seems like“ to me relevant at all when deciding how consciousness comes about or what has consciousness?

      Before vanishing completely into a philosophical rabbit hole, it is worth saying that questions like these are driving much influential current research on consciousness.
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