Über Drehbücher und Dr Who

Wie der eine oder andere vielleicht bemerkt hat, bin ich ein großer Fan von Steven Moffatt – seit seiner brillianten Sitcom Coupling -, einem der besten TV-Autoren im Moment, und der SciFi-Serie Dr Who [nicht erst seit 2005]. Das folgende Interview enthält in etwas mehr als 13 Minuten nicht nur ein paar interessante Informationen über die Zukunft von Dr Who, die Moffatt zur Zeit betreut. Er gibt auch einige Gedanken zum Schreiben von Drehbüchern preis.

Nicht nur für Whovians interessant:

Nach dem Abitur habe ich an der Universität Hamburg Anglistik, Amerikanistik, Soziologie und Philosophie studiert. Den Magister Artium machte ich 1992/93, danach arbeitete ich an meiner Promotion, die ich aus verschiedenen Gründen aufsteckte. Ich beschäftige mich meist mit drei Aspekten der Literatur: - soziologisch [Was erzählt uns der Text über die Gesellschaft] - technisch [Wie funktioniert so ein Text eigentlich] - praktisch [Wie bringen wir Bedeutung zum Leser] Aber auch theoretische Themen liegen mir nicht fern, z.B. die Frage, inwieweit literarische Texte außerhalb von Literatur- und Kunstgeschichte verständlich sein müssen. Oder simpler: Für wen schreiben Autoren eigentlich?