Echtzeit-Bilder von Rosetta: Warum wir sie brauchen

Nachtrag 26. Juli 2014 Die ESA gab jetzt bekannt, dass sie mindestens bis zur 
Ankunft am Kometen 67P täglich ein Navigationsbild veröffentlichen wird. Danke!
Nachtrag 24. Juli 2014 Ein weiteres Beispiel ergänzt: Das Anflugvideo der Sonde 
Dawn auf Asteroid Vesta, das leider kaum jemand bemerkte.

Kürzlich habe ich gemeinsam mit anderen Raumfahrt-Enthusiasten von Raumfahrer.net einen offenen Brief geschrieben: an Forscher hinter der ESA-Raumsonde Rosetta. Wir bemängeln, dass eine der spannendsten Missionen seit Jahren nur wöchentlich neue Bilder veröffentlicht: an einem dynamisch-wabernden Kometenkern, den noch nie jemand länger aus der Nähe beobachtet hat – weder hier noch an irgendeinem anderen Kometen.

Bisher neuste veröffentlichte Ansicht des Kometenkerns, den Rosetta derzeit anfliegt - er bietet neben seiner Form sicher noch mehr Überraschungen (Bild: ESA/Rosetta/MPS for OSIRIS Team MPS/UPD/LAM/IAA/SSO/INTA/UPM/DASP/IDA)

Bisher neuste veröffentlichte Ansicht des Kometenkerns, den Rosetta derzeit anfliegt – er bietet neben seiner Form sicher noch mehr Überraschungen (Bild: ESA/Rosetta/MPS for OSIRIS Team MPS/UPD/LAM/IAA/SSO/INTA/UPM/DASP/IDA)

Unser offener Brief hat einige Wellen geschlagen. Die Reaktionen reichen von Blogberichten, über aufmunternde Tweets bis hin zu Berichten bei der BBC, dem Wissenschaftsjournal Nature und Spiegel Online. Die Reaktionen gibt es hier zusammengefasst.

Auch die ESA antwortete innerhalb kurzer Zeit, ohne aber auf unsere Bitte für Bildmaterial in höherer Frequenz und in Echtzeit einzugehen. Rosettas Bilder sollen nicht live veröffentlicht werden. Selbst niedriger aufgelöste Bilder der Navigationskamera sind tabu. Man habe es den Forscher das vertraglich zugesichert, ein halbes Jahr alleine ihre Daten nutzen zu dürfen. Mehr als handverlesene wöchentlich veröffentlichte Pressebilder soll es nicht geben. Es liegt wohl in der Hand des Kamerateams um Holger Sierks vom Göttinger Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung, eine Ausnahme zu machen. – Wenn er sich überzeugen lässt.

Das Für und Wider der ESA-Position ist schon vielfach diskutiert worden. Es gibt Gründe für dafür. Sie liegt im europäischen Wissenschaftssystem, schreibt Ludmila Carone. Ich will hier etwas Anderes tun – positive Beispiele zeigen.

In mehreren Kommentaren und Blogeinträgen wird nämlich bezweifelt, dass die Weitergabe von Bildern in Echtzeit einen Mehrwert für die Öffentlichkeit bringe. Quasi-Livebilder gebe es ja in kritischen Phasen (zu Rosettas Ankunft am 6. August und zur Kometenlandung am 11. November). Der Astroblogger und Astronom Florian Freistetter schreibt:

„Es kann ja auch niemand einfach so in ein Labor auf der Erde spazieren und den Leuten dort in “Echtzeit” bei der Arbeit und Datenproduktion über die Schulter schauen. […] Natürlich sollte am Ende maximal mögliche Transparenz stehen. Ergebnisse und Daten müssen publiziert werden; Methoden müssen veröffentlicht oder zumindest ausreichend erklärt werden. Und die Veröffentlichungen sollen gefälligst für alle frei zugänglich und nicht nur in kostenpflichtigen Zeitschriften verfügbar sein! Aber es gibt meiner Meinung nach keinen Grund, warum wissenschaftliche Daten SOFORT und in ECHTZEIT veröffentlicht werden müssen.“

Da widerspreche ich. Erstens ist Rosetta nicht irgendein Labor. Es ist eine international sehr präsente Mission, in denen eine Milliarde Euro an Steuergeldern steckt. Kaum jemand würde sich für für Rohdaten aus dem Teilchenbeschleuniger LHC interessieren. Aber: Rosetta ist zweitens eine Mission, die Millionen Menschen weltweit faszinieren wird. Und das ist eine große Chance. Wenn rund um die Uhr frische Rohbilder auf öffentlichen Servern landen würden, würde das eine Kaskade in Gang setzen. Menschen wie die hinter Raumfahrer.net haben Spaß daran, mit Rohdaten herumzuspielen – und begeistern andere.

Rosetta kann aus meiner Sicht ein kleines Apolloprogramm werden, mit Kindern, die staunend vor den Bildschirmen sitzen. Und die ihren Enkeln von damals erzählen werden, als sie monatelang einen Kometen live beobachten durften.

Derzeit versucht die ESA zwar, mit Jung und Alt zu interagieren. Das ging mit einzusendenden Aufwachvideos zu Jahresbeginn los: zum Ende des Tiefschlafs von Rosetta im kalten äußeren Sonnensystem. Jetzt sammelt die ESA Fanfotos mit breit grinsenden Rosetta-Modellen an besonderen Orten. Und hat ein animiertes Raumsondenmärchen produziert. Sicher ist das nett. Aber wie viel lustiger wäre es, die Öffentlichkeit mit den Daten spielen zu lassen? Und zu sehen, was dabei passiert?

Dass so etwas funktioniert (oder dass live veröffentlichte Rohdaten nötig sind), bezweifelt Florian Freistetter und einige Kommentatoren. Dabei gibt es viele Beispiele, insbesondere von NASA-Missionen. Die zeigen: Rohdaten bergen das Potential, viele Menschen nachhaltig zu fesseln, weil etwas viel Besseres herauskommt, als sich jede Presseabteilung nur überlegen kann.

Curiosity Landevideo

Am 6. August 2012 (exakt zwei Erdjahre vor Rosettas Ankunft am Kometen) landete der Rover Curiosity auf dem Mars. Die ersten Bilder waren verwaschene Navigationsbilder in schwarzweiß. Ziemlich alle danach zur Erde übertragenen Bilder waren sofort im Netz verfügbar. Dazu gehörten auch hoch aufgelöste Fotos der Landung.

17 Tage nach der Landung veröffentlichte die NASA ein erstes Landevideo – für die erste Marssonde überhaupt aus einer Vogelperspektive. Die Kamera hatte zwei Bilder pro Sekunde aufgenommen – es ruckelte entsprechend. Fast einen Monat später verwendete der Youtube-Nutzer suitzoot das Originalmaterial und glich die Ruckelei durch errechnete und eingefügte Zwischenbilder aus. Sein Video enthält jetzt 30 Bilder pro Sekunde (fürs Auge ruckelfrei). Sein Video wurde auf Youtube 2,5 Millionen mal geklickt (gegenüber 300.000 mal beim ruckligen NASA-Video). Hier gibt es ein Makingoff.

Ständig am Wegesrand stehen

Die Rohbilder der Marsrover erscheinen auf den ersten Blick langweilig: endlose Ansichten einer weiten Dünen- und Gerölllandschaft. Wir sind allerdings Weltraumfans: Langweilig ist das für uns nicht. Im Forum von Raumfahrer.net ist das Thema „MSL Rover Curiosity – Mission auf dem Mars“ eines der beitragsstärksten (gut 3600 Beiträge auf 240 Seiten seit der Landung). Dort gibt es entsprechend fast täglich Neuigkeiten. Wenige, gut informierte Nutzer machen sich die Arbeit, die Stationen des Rovers zu verfolgen und zu kommentieren. In zwei Jahren gab es fast 400.000 Aufrufe dieses Forenthemas. Entsprechend lesen jeden Tag hunderte Interessierte still mit.

Das ist ein kleiner Ausschnitt – in englischsprachigen Foren und Blogs geht es sogar deutlich lebhafter zu.

Selfies selber bauen

Curiosity hat einen Arm mit einer Kamera, mit der er sich theoretisch selbst fotografieren kann. Nur ist es unpraktisch, dass diese Handkamera das Sichtfeld einer Lupe hat – sich selbst bekommt der Rover nur in über 60 Einzelaufnahmen komplett abgelichtet. Nach jeder Aufnahmerunde landen die Rohdaten dieser MAHLI-Kamera direkt auf den Webservern der NASA. Die zu einem großen Selbstbildnis des Rovers zusammenzufügen, ist nicht einfach – denn die Bilder sind perspektivisch stark verzehrt. So gibt es (etwa im Forum Unmannedspaceflight und auf Twitter) regelmäßig einen Wettstreit um den am schönsten zusammengebauten Selfie. In jedem stecken viele Arbeitsstunden eines Amateurs.

Curiosity: Wenn der Rover sich aus Dutzenden Einzelbildern selbst ablichtet, ist viel Feinarbeit nötig

Curiosity: Wenn der Rover sich aus Dutzenden Einzelbildern selbst ablichtet, ist viel Feinarbeit nötig (Bild: NASA / JPL-Caltech / MSSS / Maksim Kakatisev / James Sorenson / Jan van Driel / Ed Truthan)

(K)ein Anflugvideo von Rosetta

Zwischen Mai und Juni 2011 flog die amerikanisch-deutsche Mission Dawn auf den Asteroiden Vesta zu. Ein spannendes Erlebnis, hätten wir live dabei sein können. Die mediale Wahrnehmung war nicht sonderlich groß. Erst nach sechs Monaten gab das Kamerateam am Göttinger Max-Planck-Institut seine Rohdaten frei. Und die Bloggerin Emily Lakdawalla (die zuvor die Forscher angefleht hatte, mehr Bilder freizugeben) zeigte, was man schon mit einem Rohbild am Tag machen könnte.

Ein solches Video von Rosettas Anflug auf Youtube hätte sicher schnell hunderttausende Klicks. Würde es den Forschern wirklich schaden?

Dawn fliegt auf Vesta zu: Der Anflug auf den Kometenkern von Tschurjumow-Gerasimenko wäre sicher genauso spannend, gäbe es regelmäßiger veröffentlichte Bilder. (Bild: NASA / JPL / UCLA / MPS / DLR / IDA / animation by Emily Lakdawalla)

Dawn fliegt auf Vesta zu: Der Anflug auf den Kometenkern von Tschurjumow-Gerasimenko wäre sicher genauso spannend, gäbe es regelmäßiger veröffentlichte Bilder. (Bild: NASA / JPL / UCLA / MPS / DLR / IDA / animation by Emily Lakdawalla)

Dinge mit Rohbildern anstellen, für die sonst Zeit und Geld fehlen

Nicht immer ist vorherzusagen, was Raumfahrtfans aus dem Netz anstellen. Als Reaktion auf unseren offenen Brief schrieb uns ein Leser – und beschwerte sich über die restriktive Datenweitergabe einer anderen ESA-Mission:

„Mein Interesse lag/liegt an den Stereobildern von Mars Express, und ich bin bis heute daran gescheitert, 3D-Bilder von der 3D-Kamera zu bekommen. Denn schlauer Weise werden nur normale Bilder oder Anaglyphen [fertige 3D-Bilder, Red.] veröffentlicht; dass aber heutzutage in jedem zweiten Haushalt ein 3D-TV steht ist der PR-Abteilung wohl entgangen, und mit den bunten Pappbrillen konnte man mich vielleicht vor 20 Jahren begeistern. Da ich selbst 3D filme und fotografiere, habe ich einen optimalen Workflow, um aus solchen Rohbildern eine fantastische Bilderreise zu basteln.“

Mars Express ist über zehn Jahre im Marsorbit. Selbst bei einer so antiquierten Mission schaffen es die Forscher offenbar nicht, ihre Bilder frei verfügbar und auffindbar zu machen. Es ist ihre Entscheidung – aber wirklich schade!

Was sollen Livebilder vom Kometen Tschurjumow-Gerasimenko?

Ich weiß nicht, was Rosetta im Orbit eines Kometenkerns erwartet. Niemand weiß das. Umso schöner wäre es, die Öffentlichkeit stärker in die Analyse der Daten einzubinden. Einer der Autoren von Raumfahrer.net schlug kürzlich einen fiktiven Aufruf vor, den die ESA schon in der Anflugphase zum Kometen hätte umsetzen können:

„Hallo Leute,
hier eine Sequenz von 30 Aufnahmen. Jedes dieser unkalibrierten Fotos ist mit verschiedenen Daten beschrieben. Ihr habt jetzt eine Woche Zeit, um uns mitzuteilen, wie lange der Komet braucht, um sich einmal vollständig um seine Rotationsachse zu drehen. Bitte ergänzt Eure Antwort mit einer kurzen Beschreibung Eurer Vorgehensweise. Als Hauptpreis: Der Gewinner ist dazu eingeladen, am 11. November 2014 die Landung von Philae an einem unserer Kontrollzentren in Köln, Darmstadt oder Noordwijk live zu verfolgen.“

Nicht spannend? Dann kennt ihr nicht die Geduld der Internetgemeinde. Leute, die ihre Rechner seit Jahrzehnten mit dem Bildschirmschoner Seti@home Außerirdische suchten. Die heute bei Projekten wie GalaxyZoo per Hand dabei helfen, tausende Galaxien zu klassifizieren. Und dabei sogar zu wissenschaftlichen Entdeckungen beitrugen.

Fazit

Nicht alle der genannten Beispiele benötigen Bildmaterial in Echtzeit, wie von uns für die Rosettamission gefordert. Die eindrucksvollsten Beispiele (etwa das Landevideo von Curiosity) brauchte nur irgendwann veröffentlichte Rohbilder in höher Auflösung. Aber selbst ein täglich veröffentlichtes Kometenbild in mäßiger Auflösung würde helfen, deutlich mehr Menschen zu fesseln und zu inspirieren: Tägliche Bilder von diesem seltsamen zweigeteilten Kometen, der zu Ausbrüchen neigt und der über die kommenden Monaten einen Schweif entwickeln wird.

Das aktuellste veröffentlichte Bild von Tschurjumow-Gerasimenko ist übrigens bereits acht Tage alt. Dabei schießt Rosetta derzeit sicher jeden Tag Dutzende.

Karl Urban

Veröffentlicht von

www.pikarl.de

Karl Urban wäre gern zu den Sternen geflogen. Stattdessen gründete er 2001 das Weltraumportal Raumfahrer.net und fühlt sich im Netz seitdem sehr wohl. Er studierte Geowissenschaften und schreibt für Online-, Hörfunk- und Print-Publikationen. Nebenbei podcastet und bloggt er.

20 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Wir brauchen Livebilder vom Kometen und von allem was Rosetta „erschnüffelt“ um dabei zu sein, um mitfiebern zu können. Ja genau so ist es.

  2. Vielleicht irre ich mich ja und vielleicht sehen die Leute ein, dass da was gemacht werden muss. Ich würde es mir echt wünschen. Weil eigentlich bin ich ja bei Euch mit Euren Ideen, aber ich bin leider schon ziemlich desillusioniert. Es ist halt kräftezehrend ständig gegen diese inneren Widerstände und Zwänge Öffentlichkeitsarbeit zu machen. Und das ist der entscheidende Unterschied zwischen Apollo und Rosetta.

    Hier eine Mission zur Demonstration westlicher Überlegenheit, dort ein Grundlagenforschungs-Projekt, wo PR bestenfalls Anhängsel ist.

    • Karl Urban

      Eben das ist der Punkt, wo ich die Forscher verantwortlichen Forscher nicht verstehe. Deutschland ist ein technikfeindliches Land, was die öffentliche Meinung angeht. Selbst teure Leuchtturmprojekte mit Nutzwert (Transrapid u.a.) werden eingestellt. Raumfahrt ist noch dazu milliardenteure Grundlagenforschung (wer braucht denn sowas!?). Wenn es um Planetenforschung geht, erst recht. Macht sich denn niemand Sorgen um die Zukunft? Müssten die nicht in den Ring steigen und alles dafür tun, die Öffentlichkeit mitzureißen? Denn vielleicht steigt dann mittelfristig das Budget für so spannende Missionen wie Rosetta? Vielleicht könnten wir langfristig das ESA-Budget in Richtung NASA-Niveau heben?

      Solche Gedanken sind bei US-Forschern weit verbreitet und werden auch geäußert: Outreach is important! Solche Gedanken führen dazu, dass sich Planetologen vereinzelt gegen die sechsmonatige Einbunkerung von Rohbildern stellen. Jim Bell von der Panoramakamera „PanCam“ an Bord von Curiosity beschreibt es genau so:
      http://www.raumfahrer.net/forum/smf/index.php?topic=12645.msg296860#msg296860

      „Ich glaube aber, dass es der Wissenschaft und Forschung langfristig mehr schadet, wenn jemand seine Karten nicht aufdecken will. Wir hatten das Privileg, mit dem Geld der Steuerzahler dieses Projekt durchzuführen, deshalb müssten wir auch sowohl den Erfolg als auch den Misserfolg offen und ehrlich mit der breiten Öffentlichkeit teilen.“

  3. @Karl Urban: Ich glaub, ich hab’s versucht in meinem Beitrag zu erklären. Das europäische Forschungssystem bestraft systematisch die ForscherInnen, die Öffentlichkeitsarbeit betreiben und belohnt die, welche stumpf ein Science oder Nature-Paper raushauen. Weil die meinen, dass letzteres ihre Zukunft sichert. Und das System der Fördermittel-Verteilung gibt ihnen recht.

    Ich bin gerade dabei, Geld für meine nächsten 3 Jahre Forschung einzutreiben. Was meinst Du, was die Leute da sehen wollen? V.a. eine lange und gehaltvolle Publikationsliste und wohlwollende Empfehlungen von KollegInnen aufgrund meiner wissenschaftlichen Arbeit. PR-Arbeit wird nur dann wohlwollend als Plus gesehen, wenn nicht der Eindruck aufkommt, ich würde zuviel Bloggen.

    Klar, machen die sich Sorgen um die Zukunft. Aber -meiner Meinung nach – die falschen. *Publikationen, muss mehr Publizieren.*

    • Karl Urban

      Die Forscher haben ihr Hamsterrad – verständlich. Aber Verträge über die Missionen à la Rosetta machen Beamte, die Forschungsministern unterstellt sind. Nationale Raumfahrtbudgets machen Regierungen, die gewählt werden.

      Ich verstehe schon, dass die Bespaßung der Öffentlichkeit weit von den täglichen Zwängen der Forschungsförderung entfernt ist. Aber ist (besonders den Verantwortung tragenden) Wissenschaftlern völlig der Blick auf das große Bild verloren gegangen? Sie sind Teil der Gesellschaft und müssen sie von der Notwendigkeit ihrer Arbeit überzeugen.

      Ich meine keine einfachen Postdocs, die ständig um die nächste befristete Stelle kämpfen. Ich meine Leute wie Holger Sierks. Sie könnten etwas verändern. Und in den USA gibt es viele, die es tun. Obwohl auch die Chefs der US-Instrumente im gleichen Hamsterrad sitzen.

    • Dem kann ich nur zustimmen. Das aktuelle System bestraft PR-Arbeit im Grunde. Wie oben schon bemerkt, selbst wenn man die Zeit übrig hat kann ein zu prominentes Auftreten in der Öffentlichkeit (Blogs etc.) sogar schädlich für eine Person sein.

      Wenn man die Forderung nach offenen öffentlich finanzierten Wissenschaftlichen Daten konsequent zu Ende führt, kommt man zur Frage warum nur solche Raumfahrt-Projekte ihre Daten offen legen sollten und nicht konsequenterweise auch das kleine DFG Projekt an dem ich beteiligt war. Wie Florian Freistetter auf Twitter schon bemerkte, wird es dann aber (im gegebenen System) langsam absurd, weil man dann irgendwann wirklich bei der Forderung landen würde in jedes öffentlich geförderte Labor jederzeit „hineinschauen“ (im Sinne von Einblick in Laborbücher, Daten etc.) zu dürfen. Ich habe mich bemüht, der Öffentlichkeit in unser Projekt Einblick zu geben und Software Open-Source gestellt, Simulationsdaten auf öffentliche Webserver gepackt etc. Honoriert wird das alles nicht, das ist nichtmal eine Randnotiz auf meinem wissenschaftlichen Lebenslauf. Ich erwarte dafür auch keine Anerkennung in irgendeiner bemerkenswerten Form, ich mach das so weil ich es richtig finde. Dennoch muss auch ich mir den Vorwurf gefallen lassen, als Wissenschaftler aus Selbstüberhöhung der Öffentlichkeit „ihre“ Daten vorzuenthalten.
      Das finde ich nicht wirklich fair muss ich sagen. Ich finde, die Diskussion um offene Daten müsste auch deutlich mehr die Anreizsysteme und Bedingungen in der Wissenschaft und die gesellschaftliche Stellung von Wissenschaft kritisieren. Wissenschaftler selbst sind oft die falschen Adressaten für die Kritik finde ich.

      • Karl Urban

        Nur gesellschaftlicher Druck hilft, auch auf die verantwortlichen Wissenschaftler. Sie könnten den Druck nach oben weitergeben. An die DFG. An die Politik. Das ist es, was wir hier versuchen.

        Wir könnten hier auch versuchen, Raumfahrtbeauftragte Brigitte Zypris oder Ministerin Johanna Wanka von Livebildern von Rosetta zu überzeugen. Aber brächte das wirklich mehr, als erstmal die verantwortlichen Wissenschaftler anzuschreiben?

  4. Die fast täglich von Laien zusammengebastelten 3D Bilder und Panoramas der Mars-Rover Opportunity und Curiosity nicht vergessen.
    Dadurch wird das Gelände auf dem Mars erst so richtig vorstellbar und prägt sich ein.
    Die täglichen Updates machen die Missionen spannend und abenteuerlich.
    Man kann die Missionen verfolgen und „mitfühlen“, als wäre man dabei.
    Der aktuelle Status ist jederzeit nachzulesen.
    Die Missionen bleiben im Gespräch und geraten nicht in Vergessenheit.
    Das Image wird aufgebessert.

  5. Ich habe hier ein paar Sachen gelesen, die noch vorweg eine Anmerkung verdienen. Die DLR ist nicht Forschung sondern Wirtschaftsministerium, also Unterstützung der Deutschen Luft und Raumfahrtindustrie.

    Das aktuelle Beispiel mit den bei der CNES veröfentlichten Bilder zeigt das Problem ganz gut. Die Gruppe die die Kamera gebaut hat wird kaum erwähnt, aber genau daß braucht man um bekannt zu werden um sich in der Politik und in der Öffentlichkeit einen Namen zu machen, um in Zukunft auch noch was vom Kuchen abzubekommen und das eigene Institut am leben zu erhalten. Der Forscher in dem Geschäft lebt vorallem von Publikationen und dem Namen der Institution und Gruppe der er angehört, wird diese nicht ausreichend nach forne gebracht wird es schnell düster.

    Die NASA gibt weder bei Messenger noch bei Cassini sofort Bilder an die Öffentlichkeit, der Schaden der der NASA durch wegfall von Aufmerksamkeit bei der Veröffentlichung woanders entstehen würde ist nicht akzeptabel.

    • Karl Urban

      Ihre Argumente gelten aus der internen Logik des Wissenschaftssystems heraus. Wie die meisten, die hierzu geäußert werden. Es ist sicher legitim zu sagen, Organisationen wie das DLR kümmert sich auch um Wirtschaftsförderung in Deutschland.

      (Davon abgesehen ist die Rosetta-Kamera OSIRIS an einem Max-Planck-Institut angesiedelt, dessen Aufgabe ziemlich ausschließlich Grundlagenforschung ist.)

      Was ich aber nicht verstehe, ist der Schaden, den Sie sehen. Inwiefern schaden Artikel, in denen nicht sofort alle beteiligten Institute und deren wichtigsten Forscher genannt werden? Gilt das nicht für jeden journalistischen Artikel? – Würde ein Journalist seine Artikel so anfangen, hätte er keine Leser. Die Leute wollen dabei sein, wo etwas passiert. Sie wollen Bilder sehen. Sie wollen mitfiebern. Das schafft wirkliche Öffentlichkeit. Und das ist eine neue Qualität der Wissenschaftskommunikation.

      Es ist auch eine Innenansicht, dass es mit einer veröffentlichten (und politisch korrekten) Pressemitteilung und sechs Monate nachträglich veröffentlichten Rohdaten getan ist. Das zeigt die Mission Dawn am Asteroiden Vesta (einem wirklich spannenden Körper): Die mediale Wahrnehmung war minimal, die Öffentlichkeit zeigte kaum Interesse. Dauerhaft gut kann so etwas auch für die Forschung nicht sein.

      Um was es bei Rosetta geht, ist die gesamte Gesellschaft mitzureißen. Es geht nicht um 13 Journalisten, die eine langweilige Pressemitteilung überfliegen und eine kurze Meldung darüber schreiben. Es geht um Millionen Menschen, die aus Daten generierten Videos anklicken. Die sich über Foren austauschen. Die versuchen zu verstehen, warum dieser komische Komet einen Schweif ausbildet.

      Cassini: Es gibt (wie geschrieben) ein Rohdatenportal von Cassini. Die neuste Aufnahme ist gerade zwei Tage alt:
      http://saturn.jpl.nasa.gov/photos/raw/index.cfm

      Hat das Cassini geschadet?

  6. Hallo Karl,
    jetzt drängt es mich , auch etwas zu dem Thema anzufügen.
    Es gibt ja immer eine unterschiedliche Sichtweise der Dinge.
    Meine Ansicht als Sessellaie dazu ist,
    dass wir früher (1960-70 und später) sehr lange auf neue Nachrichten warten mußten.
    Wie glücklich war ich, wenn ich in einer Zeitung oder Zeitschrift nach Monaten einen Artikel zu einer laufenden Mission fand.
    Heute bin ich bei den Missionen in den Zeiten von Twitter und auch Blogs fast in Echtzeit dabei.
    Dies empfinde ich als eine ganz besondere Bereicherung. Gerade durch diese neuen Medien erreicht man viele Menschen. Sollte es nicht ein großes Anliegen sein, interessierte Leser mitzunehmen, zu begeistern, und ihnen den Zugang zum Material aus „erster“ Hand zu ermöglichen.? Viele junge Menschen haben ein starkes Interesse an laufende Missionen. Daraus kann sich faszinierter Nachwuchs für viele Berufsfelder ergeben. Sich den Lesern und ihre Neugierde zu verschließen, ist enttäuschend im Jahre 2014.
    Einige Wissenschaftler, z.B. Steve W. Squyres oder früher Scott Maxwell und viele andere, haben die Menschen mit ihren Schilderungen begeistern,
    Jetzt ein paar Punkte zu den verschiedenen Missionen.
    Zuerst zu Cassini:
    Das Rohdatenportal von Cassini wird laufend aktualisiert, je nach dem Missionsverlauf fast täglich.
    Aus den Bildern kann man auch als Laie sehr anschauliche Panoramen erstellen.
    http://www.raumfahrer.net/forum/smf/index.php?action=media;sa=item;in=19206
    Immer wieder schaue ich auf diese Seite http://saturn.jpl.nasa.gov/photos/ , ob es neue Infos zu den schon früher veröffentlichten Bildern gibt.
    Die Raumsonde Messenger und die Veröffentlichung der Aufnahmen kann zur Anschauung dienen und hilfreich sein.
    Es wurden im März 2011 sofort die Aufnahmen von den vorherigen Tagen veröffentlicht.
    http://messenger.jhuapl.edu/gallery/sciencePhotos/view.php?gallery_id=2&page=1&bytopic=&bydate=2011-03
    Später hatten die Forscher sehr viele Aufnahmen zur Verfügung, die es ihnen ermöglichte,
    fast täglich (ohne an den Wochenenden) Bilder von unterschiedlichen Aufnahmedaten zu veröffentlichen. Die Daten varieren zwischen gestern und über einem Jahr.
    http://messenger.jhuapl.edu/gallery/sciencePhotos/byDate.php
    http://messenger.jhuapl.edu/gallery/sciencePhotos/byTopic.php

    Zu der Mission Dawn bei dem Vesta gab es auch oft zeitnahe Bilder mit Infos .
    http://dawn.jpl.nasa.gov/multimedia/vesta_dawn_gallery_10.asp
    Dazu gab es monatlich umfassende Berichte zu den Ereignissen der Mission.
    http://dawnblog.jpl.nasa.gov/

    Könnte nicht aus allen Missionen ein Mittelweg gefunden werden,
    um nicht nur wenigen auserwählten Journalisten Zugang zu Bildern oder Infos zu gewähren.
    Anscheinend ist den Verantwortlichen nicht bewußt,
    welchen Schatz sie mit Rosetta in den Händen haben, um alle Augen auf die beteiligten Länder, Firmen und Wissenschaftler zu richten.
    Wir leben im Jetzt und hoffentlich nicht mehr wie vor 50 Jahren.

    Mit den besten Grüßen
    Gertrud

  7. Die Kamera wurde wie fast alles was an Instrumenten in Deutschland gebaut wird vom DLR finanziert. Mir fallen nur ein paar kleiner Hardware-bereitstellungen ein die ohne das DLR gegangen sind.

    Wo habe ich geagt, daß die Forscher und die Institutionen am anfang genannt werden müßen es reicht schon wenn sie genannt werden. Am besten 20:15 in der Tagesschau mit Kurzbericht von der Pressekonferenz, daß bekommt dann auch jeder Landtagsabgeordnete mit und der Ministerpräsident und die Geldgeber von der DLR. Das sind die Leute um die es geht. Das sind die, die das Geld geben und einem das Überleben sichern.

    Ach übrigens die DAWN Kameras kommen auch vom selben Max-Planck-Institut, das ist die ehemalige Gruppe um Horst Uwe Keller, der mit der Halley Kamera, da sind die Bilder immer noch nicht frei verfügbar.

    Bei der Cassini-Mission muß ich aber auch sagen, das was die Sonde knipst ist alles schon hinreichen fotografiert, da gibts nichts mehr wie ein unerwartetes Binary. Da war am anfang auch ziemlich lange der Daumen drauf. Da wurde wirklich wichtiges immer zu AGU und zur LPSC aufgehoben. Auch die Bilder vom Mars sind nicht mehr so orginell, daß man daraus noch eine große Pressemitteilung generieren könnte.

    Ich würde es wahrscheinlich auch anders machen, aber erzwingen kann man das einfach nicht. Die Daten die mich interesieren würden bekomme ich auch erst nach 6 Monaten zu sehen und dann nicht soweit aufgearbeitet, daß man damit was anfangen könnte. Das sind aber NASA Daten von Curiosity.

    Gruß vom MPS 😉

    • Karl Urban

      Herr Steininger, genau dabei handelt es sich um das zentrale Missverständnis zwischen Forschern und uns Enthusiasten:

      Bei der Cassini-Mission muß ich aber auch sagen, das was die Sonde knipst ist alles schon hinreichen fotografiert, da gibts nichts mehr wie ein unerwartetes Binary. Da war am anfang auch ziemlich lange der Daumen drauf. Da wurde wirklich wichtiges immer zu AGU und zur LPSC aufgehoben. Auch die Bilder vom Mars sind nicht mehr so orginell, daß man daraus noch eine große Pressemitteilung generieren könnte.

      Es geht uns (den Autoren des offenen Briefes und auch dem Rest der Öffentlichkeit) eben nicht darum, forschungsrelevante Daten zu bekommen. Wir verstehen gut, dass die Forscher darauf angewiesen sind, sechs Monate lang damit zu arbeiten.

      Alles was wir wollen, ist die Freigabe einiger Rohbilder ohne großartige Kalibrierung, ohne Metadaten, wie Telemetrie, Wellenlängen und anderes. Ein oft gehörtes Argument (das wohl auch OSIRIS-PI Holger Sierks schon öffentlich vertreten hat) ist, dass selbst solche Rohbilder von anderen Planetologen für Veröffentlichungen verwendet werden könnten.

      Aber stimmt das? Ist es so, dass ein Planetologe mit leicht verschwommenen Bildern ohne vorhandene Metadaten bei einem seriösen Journal veröffentlichen könnte?

      Es geht uns ums dabei sein, nicht um hundertprozentig perfekte und forschungsrelevante Bilder. Ein Beispiel für den Anflug von Dawn zu Vesta: Emily Lakdawalla von der Planetary Society hat 8 Monate nach Dawns Anflug an Vesta dieses wirklich schöne Anflugvideo gemacht:
      http://planetary.s3.amazonaws.com/image/dawn_vesta_approach_thru_opnav10_cropped_enlarged2x.gif

      Das hat damals kaum Wellen geschlagen, weil Dawn medial längst eine „gegessene Kartoffel“ war. Das gleiche könnte man jetzt mit Rosetta machen, eine Anflugsequenz mit einem täglichen Bild, an dem dieser komische Doppel-Kometenkern immer klarer hervortritt. Ich denke, das hätte das Potential, auch hunderttausende Menschen zu erreichen. Würde es Ihren Kollegen von der OSIRIS-Kamera wirklich schaden, Herr Steininger?

      Ich glaube, es würde ihnen sogar nützen.

  8. Ich würde gerne eine Frage in die Runde werfen: Inwiefern ist eine Erkundung des Sonnensystems überhaupt sinnvoll, wenn man die Menschen nicht live daran teilhaben lässt? Mit „live“ meine ich eine Art und Weise, die einem das Gefühl gibt, „dabei“ zu sein und nicht alles durchgekaut und abgelutscht durch die PR/SM/Marketing-Abteilungen serviert zu bekommen. Auch das Apollo-Programm war ja politisch nur solange interessant, wie es die Leute (also die Nichtwissenschaftler) interessiert und beeindruckt hat.
    Die Grundlagenforschung geschieht in unserer Gesellschaft weitestgehend frei und ist einigermaßen berechenbar finanziert. Das ist aber keine Selbstverständlichkeit, wie der Ausstieg aus dem SKA-Projekt zeigt: http://www.spektrum.de/alias/blick-in-die-forschung-kurzberichte/ausstieg-deutschland-will-sich-nicht-ammega-radioteleskop-ska-beteiligen/1299929
    Wissenschaft ist vor allem auch Kultur und die Möglichkeiten der Teilhabe daran ist gerade bei zweckfreier Grundlagenforschung ein wesentlicher Grund, warum wir sie betreiben sollen, oder?

  9. Michael Khan

    So, ab jetzt gibt es wenigstens jeden Tag ein frisches Bild der NavCam auf Rosetta. Natürlich ist deren Auflösung deutllch geringer als die der OSIRIS NAC. Aber das ist eben das Bildmaterial, bei dem die ESA die Veröffentlichungsrechte innehat. Die Nachbearbeitung und Weiterverarbeitung steht allen offen. Ich habe mich schomn mal am aktuellen Bild vergriff … äh, versucht.

    • Karl Urban

      Das finde ich eine sehr erfreuliche Wendung. Zwar steht im Rosetta-Blog einschränkend:

      we plan to publish NAVCAM images on a daily basis during the spacecraft’s final approach to comet

      Also ein tägliches Bild bis zur Ankunft (und danach? wieder nur wöchentliche Bilder?). Aber hey – schauen wir uns erstmal an, was es in den nächsten zwei Wochen zu sehen gibt! 🙂

        • Die ESA hat mir mitgeteilt, dass es die (werk-)tägliche Quasi-Live-Versorgung mit Navcam-Bildern bis „mindestens“ dem 8.6. geben soll: Bereits dann ist Rosetta 35-mal näher am Kometen als jetzt, und es wird eine Menge auf dem Kern zu sehen geben. Das tut es übrigens schon jetzt: Wenn man nämlich das (ESA-geschärfte) Navcam-Bild aus 3500 km mit dem (rohen) OSIRIS-Bild aus 5500 km „blinkt“, findet man erstaunlich viele Übereinstimmungen. Die nächsten zwei Wochen werden jedenfalls spannend …

  10. Einige Anmerkungen zu Cassini:
    seit der Ankunft von Cassini im Saturnsystem gab es viele neue Einblicke.
    Einige Beispiele dazu:
    = das große Sturmgebiet ab Dezember 2010,
    = der gewaltigen atmosphärischen Wirbel von April bis Juli 2011, dessen Abmessungen sogar größer ausfiel als der Große Rote Fleck in der Atmosphäre von Jupiter.
    = das Nordpol-Hexagon, wie verändert es sich jetzt im Frühjahr und später Sommer .?
    = der ortsfeste, hurrikanähnliche Sturm am Südpol, wie verändert er sich mit den Jahreszeiten.?
    = die Atmosphäre von Titan verändert sich jetzt im Frühling auch.
    = alles gesehen und erforscht…Nein !

    „Bei der Cassini-Mission muß ich aber auch sagen, das was die Sonde knipst ist alles schon hinreichen fotografiert,“
    Dieser negativen Aussage von Ihnen, Harald Steininger , kann ich mich nicht anschließen.

    Es ist mir bekannt, dass das gleiche Team die Framing Cameras (FC) auf „Dawn“ gebaut hat.
    Für diese erfolgreiche Arbeit und die dadurch grandiosen Aufnahmen von „Vesta „ kann man dem Team nur gratulieren. Diese Arbeit zahlt sich jetzt auch bei dem Kometen aus.!

    Hallo Karl,
    das Video vom Anflug auf „Vesta“ habe ich mit Begeisterung wieder gesehen.
    Wie haben wir damals gefiebert…und freuen uns jetzt schon auf die Aufnahmen von Ceres.

    Danke Dir für Deine Initiative für die Bilder oder Infos zu der Rosetta – Mission.
    Super, das wir jetzt Teilhaben dürfen.

    Mit den besten Grüßen
    Gertrud

  11. Pingback: Kometenkamera macht Antiwerbung für die Wissenschaft › AstroGeo › SciLogs - Wissenschaftsblogs

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