„Erdfahrt“ oder die „Raumfahrtstrategie der Deutschen Bundesregierung“

Wie meinte einst Helmut Schmidt? Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen. Das Ansehen des Altbundeskanzlers steht hierzulande hoch im Kurs. Vielleicht haben sich deswegen die Schöpfer des neuen deutschen Raumfahrtprogramms so streng an seine Mahnung gehalten. Bloß nicht den Verdacht aufkommen lassen, ein Fall für die "Klapse" zu sein. Oder auch nur ansatzweise Dinge zu propagieren, die einer strengen Kosten-Nutzen-Rechnung, dem heiligen Gral deutschen Rationalitätsdenkens, nicht standhalten.

 

  Nur eine Vision                                   ©kladu / pixelio.de www.pixelio.de

Das bisherige deutsche Raumfahrtprogramm aus dem Jahre 2001, entstanden unter Frau Bulmahn, streute das Wort "Vision" noch recht großzügig durch das Dokument. Nicht dass ihm irgendeine Bedeutung zukam. Es war schick,  jeder benutzte es, es musste also rein. Keine Ahnung, was es bedeutete.

Bulmahns Raumfahrtprogramm war – womöglich kann es bei solchen Pamphleten nicht anders sein – ein lauwarmes Konstrukt, das auf dem Glauben basierte, wenn man nur von jeder Zutat etwas in den Kessel tut, dann wird das Gericht am Ende ein Eintopf der Weltklasse.  Das Resultat war allerdings, dass Deutschland, zweitgrößter Raumfahrtzahler in Europa, fast überall im Vorderfeld mitruderte, ohne aber auch mal entschlossen die Führung zu übernehmen oder sich vielleicht sogar einmal da oder dort vom Feld abzusetzen.

Deutschland setzte keine Impulse. Demzufolge kamen auch keine von außen. Meinung, Politik und Programme wurden wie all die Jahre zuvor in Frankreich gemacht und Deutschland trottete brav hinterher.

Da war es nur konsequent, dass sich die ersten drei Positionen des damaligen Papiers gar nicht erst mit Raumfahrt beschäftigten. Es ging darin um so nützliche Dinge wie Telekommunikation, Erdbeobachtung und Navigation. Raumfahrt ging aber immerhin schon mit Paragraf vier los: Erforschung des Weltraums, Forschung unter Weltraumbedingungen, Raumstation und Raumtransport.

Bei Raumtransport allerdings musste man Abstriche machen, denn Frau Bulmahns Programm meinte damit ausdrücklich nur die Beteiligung am Ariane 5-Programm. Schon damals war der Einsatz für eigenständige europäische bemannte Raumfahrt, womöglich sogar noch unter deutscher Führung, ein absolutes „No go". Ein Tabu, das in kein offizielles Papier einfließen durfte. Machte auch nicht viel, konnte man doch recht preiswert bei den Russen mitfliegen und der Shuttle war – wir befanden uns in der Vor-Columbia-Ära – emsig im Einsatz und nahm durchaus auch schon mal Gäste mit. Sogar aus Deutschland.

Aber das Raumfahrtprogramm von 2001 ist inzwischen Schnee von gestern. Jetzt haben wir ein Neues. Und es nennt sich jetzt „Strategie“ und nicht mehr „Programm“

Ja, nun. Was soll man dazu sagen. Es ist ein Dokument, das man auch „Erdfahrtprogramm“ nennen könnte. Oder einfach nur "Technologieförderung", ganz ohne Raumfahrt, denn Vieles hat damit nur am Rande zu tun. Es fördert all die Dinge, die eine führende Industrienation sowieso unterstützen muss, wenn sie auf den entscheidenden Märkten weiter vorne dran bleiben will. Telekommunikation, Robotik, Navigation, Desaster Monitoring.

Zu behaupten, man hätte den Raumfahrtetat aufgestockt, weil man mehr Geld in Robotik und Verkehrsmanagement steckt ist schon ein wenig kühn. In etwa so als behaupte man, die Schifffahrt zu fördern bloß weil man etwas für die Entwicklung von Schutzanstrichen tut (da kann man doch Schiffe mit anmalen) und Gabelstapler entwickelt (kann man doch auch im Containerhafen verwenden).

Erdbeobachtung, Datenrelay, Mobilfunk, Umweltschutz. All das braucht man. All das ist notwendig, das bringt Geld, das sichert Arbeitsplätze und freut die Rohrdommel. Aber seien wir mal ehrlich: es weckt nicht gerade die Sehnsucht nach dem weiten unendlichen Meer. Das lässt nicht den Blutdruck steigen und die Augen glänzen. Das lässt uns nicht von kühnen Abenteuern träumen und dem weiten unerforschten Land. Das so genannte Raumfahrtprogramm der Bundesregierung, das machen wir nach dem Frühstück zwischen acht und zwölf, und nach dem Mittagsschläfchen zwischen zwei und fünf. Und abends gucken wir Dschungelcamp bei einem Bierchen oder zwei. Würmer mampfende C-Promis, das sind heute unsere Visionen. 

Vision ist denn auch nicht mehr das Schlagwort der Stunde. Das heißt nämlich "nachhaltig“ und mir wird inzwischen schlecht, wenn ich diesen Begriff  irgendwo höre oder lese. Offensichtlich lässt sich in diesem Lande kein Zusammenhang mehr herstellen ohne dass dieses Wort in jedem zweiten Satz erscheint und jede dritte Überschrift ziert. Beliebt sind aber auch verbale Hattricks wie „ökologisch-ökonomisch-nachhaltig“ oder „effektiv-effizient-innovativ“ oder  „global-gesellschaftlich-umweltbewusst“. Auch das Wort „Klimawandel“ ist schick, und muss deshalb pausenlos verwendet werden, an manchen Stellen viermal in drei Sätzen. Überhaupt beschleicht einen schnell das Gefühl, sich in einem Positionspapier der Grünen zur Umweltdebatte zu befinden und nicht im Raumfahrtprogramm der Bundesregierung.

Raumfahrt beginnt eigentlich erst auf Seite 15. Bis dahin ist es – siehe oben – „Erdfahrt“. Und es endet auch gleich wieder auf Seite 17 , nachdem es einige „nachhaltig“, „Klima“ und „Umwelt“ ausgewürgt hat, denn ab da geht es darum, wie man aus Erdfahrt (Verzeihung: „Raumfahrt“) ein Geschäft machen kann und taucht erst auf den Seiten 22 und 23 wieder auf, wo wir unter anderem erfahren, dass „intelligente Roboter die Zukunft der Raumfahrt nachhaltig verändern“.

Beim Thema „Zugang zum All“ ist ab Seite 24 – genau wie bei Frau Bulmahn zehn Jahre zuvor – die weitere Unterstützung des Ariane-Programms gemeint. Was wir nicht finden (und, seien wir mal ehrlich, auch nicht wirklich erwartet haben) ist eine klare Ansage, wie Deutschland in Europa gedenkt, seine eigenen Astronauten zur sündteuren eigenen Immobilie in den Orbit zu entsenden.

Die Meinung der Bundesregierung zur bemannten Raumfahrt umfasst innerhalb dieses mehr als 30 Seiten langen Dokumentes genau 38 Worte und  kann deshalb hier problemlos in voller Länge wiedergegeben werden. Sie lautet: „Die westliche Welt muss die Fähigkeiten zur bemannten Raumfahrt behalten, solange robotische Systeme bei Aufgaben im All die menschliche Präsenz nicht vollständig ersetzen können. Wir werden darüber mit unseren Partnern in Europa, Amerika und Japan im Gespräch bleiben“. Ich will mir hier verkneifen, obwohl es mich juckt, eine Übersetzung von „Politgeschwurbel in Deutsch“ vorzunehmen und überlasse die Interpretation dieser kraftvollen Bekundung zur bemannten Raumfahrt dem geneigten Leser.

Die Verfasser waren so begeistert von diesen zwei Sätzen, dass sie die auf Seite 30 noch einmal wörtlich wiederholt werden. Danach erfahren wir nur noch, dass Deutschland im Rahmen der ESA eine unbemannte Mondmission weiter prüfen wird, bevor die Verfasser sich der „Gewährleistung einer nachhaltigen Raumfahrt“ unter besonderer Berücksichtigung der „Nachhaltigkeit eigener Missionen“ zuwenden.

Resümee:

Wenn ich objektiv wäre (und das ist hier keineswegs meine Absicht), dann müsste ich zugeben, dass ein, zwei wichtige und notwendige Dinge tatsächlich beim Namen genannt werden. Beispiel: Schaffung eines Rechtsrahmens für privatwirtschaftliche Geschäftsmodelle in der Raumfahrt. Nur ist halt hier nach guter deutscher Väter Sitte die Festlegung der Dinge gemeint ist, die NICHT erlaubt sind, anstatt das ganze vielleicht mal umgekehrt aufzuziehen.

Auch die deutsche Raumfahrtindustrie ist ziemlich zufrieden mit dieser „Strategie“, sichert sie doch weiterhin die Quellen, die bislang schon gesprudelt haben. Jeder, der in so einem Unternehmen eine Auslastungsplanung gemacht hat, freut sich über so ein Papier. Da kann man die Linie mit den "Institutionellen Programmen“ schon mal bis ins Jahr 2015 und darüber hinaus waagrecht durchziehen. Das sichert den Managern auch in Zukunft die Prämien und den Angestellten das Weihnachtsgeld. Ist ja auch schon was.

Aber sonst kann man echt nur gähnen. Kein Witz, keine Spritzigkeit, kein Elan, keine Ideen, keine Pläne, keine Visionen und fast keine Raumfahrt. Kein Fall für den Arzt, kein Fall für die „Klapse“. Es ist bieder, bräsig, bodenständig und vor allem biologisch abbaubar. Deutsch halt. Positionen, Politik und Programme werden auch in Zukunft, wie all die Jahre zuvor in Frankreich gemacht. Deutschland wird wie immer brav hinterher trotten.

P.S. Nur damit ich nicht gleich der Falschmeldung geziehen werde. Ich hab durchaus bemerkt, dass das Wort „Vision“ auch im neuen Programm vorkommt. Einmal. Auf Seite 9 in der dritten Zeile der zweiten Spalte. Da hat man wohl vergessen, es gegen „nachhaltig“ auszutauschen.

Ich bin Raumfahrt-Fan seit frühester Kindheit. Mein Schlüsselerlebnis 1963. Ich lag mit Masern im Bett. Und im Fernsehen kam eine Sendung über Scott Carpenters Mercury-Raumflug. Dazu der Kommentar von Wolf Mittler, dem Stammvater der TV-Raumfahrt-Berichterstattung. Heute bin ich im "Brotberuf" bei Airbus Safran Launchers in München im Bereich Träger- und Satellitenantriebe an einer Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Technik tätig. Daneben schreibe ich für Print- und Onlinemedien, u.a. für Astronomie Heute, Raumfahrt Concret und vor allem für mein eigenes Portal, "Der Orion", das ich zusammen mit meinen Freundinnen Maria Pflug-Hofmayr und Monika Fischer betreibe. Ich trete in Rundfunk und Fernsehen auf, bin Verfasser und Mitherausgeber des seit 13 Jahren erscheinenden Raumfahrt-Jahrbuches des Vereins zur Förderung der Raumfahrt (VFR). Aktuell erschien in diesen Tagen beim Motorbuch-Verlag "N1 - Moskaus Mondrakete". Bei diesem Verlag sind in der Zwischenzeit insgesamt 16 Bücher von mir erschienen, zwei davon werden inzwischen auch in den USA verlegt. Daneben halte ich etwa 20 mal im Jahr Vorträge bei den verschiedensten Institutionen im In- und Ausland. Mein Leitmotiv stammt von Antoine de Saint Exupery: Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Menschen zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge zu verteilen und Arbeit zu vergeben, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten unendlichen Meer. In diesem Sinne: Ad Astra

14 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. „Die westliche Welt muss die Fähigkeiten zur bemannten Raumfahrt behalten, solange robotische Systeme bei Aufgaben im All die menschliche Präsenz nicht vollständig ersetzen können. Wer werden darüber mit unseren Partnern in Europa, Amerika und Japan im Gespräch bleiben.“

    Ok, ich probiers mal mit einer Übersetzung ins Deutsche:

    „Bemannte Raumfahrt halten wir für überflüssig, aber wegen der Chinesen muss die westliche Welt noch eine Weile mitmachen, bis endlich deutsche Roboter alles besser können. Wir überlassen das gerne unseren Partnern in Europa, Amerika und Japan.“

    Etwa so?

    PS: „Desaster Monitoring“ – passt irgendwie gut…

  2. It’s the economy, stupid

    Wobei: Das Ziel, dass deutsche Roboter künftig die Herrschaft im Weltall übernehmen sollen (was man ja irgendwie aus dem Papier herauslesen kann), ist fast schon so etwas wie eine „Strategie“.

  3. Visionen und deren Lebensdauer

    „Würmer mampfende C-Promis“ …schönes Ding. Und genau diese Art Mensch macht bemannte Raumfahrt auch erst notwendig! Wie sonnst soll man jene Leuts zum Mond schießen? Wir brauchen die Technik.

    Aber mal ernsthaft, meiner Meinung nach krankt die Visionslosigkeit zu sehr an der Tatsache, das die Karten immer wieder neu gemischt werden. Jede Wahl, jede Finanzkatastrophe, lässt gute Pläne immer wieder zusammen stürzen, ohne Chancen auf Entwicklung (Constellation, Hermes usw) Einmal eingeschlagene Richtungen dürften nicht so einfach wieder umbiegbar sein ob nun durch neue Regierungen oder einzelne Politproleten. Naja, soweit zu meiner Vision..

  4. Erdbeobachtung zumeist nur Applikation

    Wenn es sich nicht gerade um eine ausgefallene Anwendung wie bei GOCE (extremer Tiefflug mit Ausgleich des Luftwiderstands durch elektrischen Antrieb) handelt, dann ist Erdbeobachtung – und das betrifft den weitaus überwiegenden Teil dieser Anwendung – wirklich nur die reine Applikation bereits existierender Technologie. Keinerlei Förderung, reine Applikation.

    Standard-Nadir-orientierte Plattform in eine 800 km-sonnensynchrone-Bahn, passende Nutzlast drauf, Computer, Solargeneratore, Lageregelungs- und Data-Handlingsystem von der Stange, das war’s. Die Missionsanalyse dazu mache ich zwischen Kaffeepause und Mittag. Im Wesentlichen ein Cut & Paste aus der Missionsanalyse der vorhergehenden Mission. Für die anderen Disziplinen gilt das ebenso.

    Gut, sowas brauchen wir auch. Die so gewonnenen Daten sind wichtig. Aber die Schlüsseltechnologie Raumfahrttechnik entwickelt man so nicht weiter. Da muss schon eine echte Herausforderung her.

  5. Rohrdommeln versus Sternenstaub

    Erstaunlich, dass diese derzeitige Bundesregierung durchaus mal was komplett Sinnvolles verzapft hat! Denn Rohrdommeln, lieber Herr Reichl, kann man im Gegensatz zu Sternenstaub wenigstens essen…

  6. Rohrdommel

    …wobei allerdings Rohrdommeln rösten politisch ebenso unkorrekt ist wie Feldhamster vergrämen oder Kröten überfahren :-).

    Die Inhaltsstoffe dieser „Raumfahrtstrategíe“ bestehen zu 100 % aus vorauseilendem Gehorsam gegenüber möglichen Kritiker-Gruppierungen, die man offensichtlich vor allem bei den Grünen vermutet. Aus diesem Grund sagt dieses Papier auch ein ums andere mal zwischen den Zeilen: „Macht euch nur keine Sorgen, eigentlich ist das, was wir hier machen, überhaupt keine Raumfahrt, sondern die Förderung von Umweltschutz und grünen Technologien“. Wäre ja auch o.k., aber dann braucht mans nicht Raumfahrtstrategie zu nennen.

  7. Sind wir schon so weit?

    Wenn wir schon an dem Punkt wären, dass wir wirklich nur noch das machen können, was direkt unsere Mägen füllt (sprich: was einen unmittelbaren Nutzen abwirft), dann hätten wir uns von jeglichem Führungsanspruch schon verabschiedet. Wahrscheinlich permanent. Im Interesse der kommenden Generationen kann ich nur hoffen, dass die, denen das schon genug ist, sich hier nicht durchsetzen werden.

  8. Visionen

    Ich habe drei Kinder, der mittlere ist 10 und liest gerade die Geschichten von den ersten Flügen der X15. Das ist spannend, das geht nach vorne, das zieht mit.

    Mit der Systemführerschaft bei der Ariane-Oberstufe oder noch einem Erdbeobachtungssatelliten holt man keinen jungen Menschen hinter dem Ofen hervor. Das will das Strategiepapier der Bundesregierung auch gar nicht. Hier wird dem Steuerzahler erläutert, dass jeder Euro der Steuereinnahmen möglichst gewinbringend, risikolos und optimal (nachhaltig!) angelegt wird und die daraus entstehenden Nutzen kurzfristig konsumierbar werden.
    Die Finanzierung von risikobehafteten technischen Entwicklungen, deren Ertrag erst in ferner Zukunft möglich oder grundsätzlich vielleicht fraglich ist, ist leider zur Zeit im politischen Raum nicht Mehrheitsfähig.

    Das ist sehr schade. Mein Sohn wird kein Weltraumpilot. Und ich werde auch nicht mitfliegen können.

  9. Visionen und bessere Zeiten

    Es sind ja nicht nur die inspirierenden Dinge, die in diesem Papier komplett fehlen. Das, was junge Leute dazu bewegen kann, technische Berufe zu ergreifen oder ein Ingenieurstudium zu unternehmen.

    Es werden ja nicht einmal die Dinge gemacht, die seit Ewigkeiten überfällig sind. Alles wird verzögert, auf die lange Bank geschoben und auf „bessere Zeiten“ vertagt. Beispiel: Raumstation. Jetzt hat man endlich einen soliden europäischen Anteil an der Infrastruktur, aber um die Frage, wie man den jetzt aus eigenen Kräften erreichen will drückt man sich Jahr für Jahr weiter herum. Lieber zahlt man den Russen für die Gnade, dann und wann mitgenommen zu werden, Wucherpreise als endlich mal selbst ein bemanntes Raumtransportsystem auf die Beine zu stellen, mit dem man in Zukunft nicht mehr erpressbar ist und selbst planen und unternehmen kann, was man für richtig hält.

    Und das nicht passende politische Klima.? Das passt eigentlich nie. Darauf zu warten ist müßig. Wobei ich mich frage, wie gut diese besser passenden Zeiten denn noch sein sollen. So extrem gut wie uns ging es nie zuvor einer Generation.

  10. Visionen

    Nee, Herr Khan :
    >>>>>>>
    Im Interesse der kommenden Generationen kann ich nur hoffen, dass die, denen das schon genug ist, sich hier nicht durchsetzen werden.

  11. Visionen

    [..]Im Interesse der kommenden Generationen kann ich nur hoffen, dass die, denen das schon genug ist, sich hier nicht durchsetzen werden.

    Dem kann ich nur zustimmen – leider. Stattdessen wird hier mit mehrdeutigen (Marketing) Begriffen wie „Space“, „Security“ oder „Astronauten“-Fitnessgeräte um sich geworfen und die nächsten SAT’s (die „irgendwas“ beobachten sollen) in den Orbit geschossen,.. (..)
    Derzeit scheint mir „ernsthafte“ Raumfahrt irgendwie stark ver-bassword-et und das schlimmste ist: Die aktuelle Technologie wäre durchaus dazu geeignet mehr als nur Raketentechnik auf den Markt zu bringen und zum Mars aufzubrechen – schon mal jemand gefragt: Wozu eigentlich? Wäre der Mond „Europa“ in der Nähe des Jupiter nicht viel sinnvoller!?!? (dort gäbe es u.a. Wasser) und da gäbe es durchaus noch weitere Bemerkungen meinerseits (vorallem das Antriebssystem betreffend)

  12. Visionen

    .., und noch hinzugefügt:
    Ist derzeit alles eher „aero“ – leider.
    Das ist ebenfalls schon seit Jahrzehnten so,.. (inkl. diversem „cargo cult science“ in diesem Umfeld)
    Ich hatte u.a. bei einem erst ein paar Tage zurück liegenden Event versucht ein paar Investoren für ein bzw. ein zweites eigentlich ganz logisches Projekt in diesem Umfeld zusammenzubekommen – schwierig. (Während andere scheinbar zig €’s durch die Gegend schieben,.. und nur Flugzeuge bauen können – könnte ich interstellare Antriebe entwerfen etc. und ,.. naja,.. finde keine Investoren ?!?)

  13. Visionen

    Wer hier Arbeitgeber nennen kann die derzeit WIRKLICH an Technologie arbeiten die es nich schon seit Jahrzehnten gibt bzw. an der Exploration des Sonnensystems oder darüber hinaus (ohne „Show“) – darf das hier gerne posten – da bewerbe ich mich dann direkt.

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