König Hiskia in einer neuen Inschrift aus Jerusalem?

Peter van der VeenEin neuer Artikel von Hershel Shanks in der amerikanischen Zeitschrift "Biblical Archaeology Review" berichtet von der Entdeckung einer neuen Lapidar-Inschrift (eine Inschrift in Stein gemeißelt) aus den Grabungen von Ronny Reich und Eli Shukron in der Davidstadt/Jerusalem ("A Tiny Piece of the Puzzle", BAR 35:2 (2009), S. 52-55. Sie wurde vor weniger Zeit in einer antiken Füllschicht unweit der Gihonquelle inmitten von Keramik aus dem späten 8. Jh. v. Chr. entdeckt (diese Keramik wurde auch noch im frühen 7. Jh. verwendet).

Die Inschrift ist sehr fragmentarisch erhalten. Eigentlich sind nur drei Buchstaben in der oberen Zeile und drei Buchstaben, mit einem Worttrenner dazwischen, in der unteren Zeile zu sehen. Der Autor schlägt für die so fragmentarische Inschrift eine vielleicht etwas gewagte Rekonstruktion vor.

Er liest:  … qyh // kh . b = "[hz]qyh[w] // [br]kh = "[His]kia // Teich".

Mit anderen Worten, die Inschrift würde einen Teil des Personennamens von König Hiskia erwähnen, der von 726-697 v. Chr. in Jerusalem regierte. Hiskia war auch der Bauherr eines langen Wassertunnels, der von der Gihonquelle aus bis zur Südspitze der Stadt zum Wasserteich verlief. Heute noch kann man durch den Tunnel nassen Fußes hindurch gehen, was auch viele Jerusalembesucher tun. Eine echte Attraktion für Viele! Bereits 1880 entdeckten Schüler vor Ort und Stelle eine viel längere Inschrift, die kurz darauf nach Istanbul kam (damals wurde Palästina noch von den Ottomanen regiert) und sie befindet sich noch heute im Istanbul-Museum. Diese längere Inschrift berichtet vom Bau des Tunnels und wie es den Steinhauern gelang, von zwei Seiten kommend den Durchbruch zu ermöglichen. Das war für die damalige Zeit eine echte architektonische Meisterleistung gewesen.

Die neue Steininschrift (und solche Inschriften sind sehr selten – nicht nur in Jerusalem – sondern auch in ganz Israel!) wurde bei der Gihonquelle, also im Anfangsbereich der Tunnelanlage, gefunden. Könnte die "neue" Inschrift etwas mit dem Bau des Tunnels und mit seinem königlichen Bauherr Hiskia zu tun haben? Obwohl Shanks in seinem neu erschienenen Artikel nichts über den Schriftstil der Buchstaben aussagt (ausser, dass der Text ähnlich aussieht wie die Siloam-Inschrift, was so nicht wirklich stimmt, s. unten) und auch die Ausgräber (Ronny Reich und Eli Shukron in einem bereits Ende 2008 erschienenen Beitrag) es nicht gewagt haben, sich für einen bestimmten Personennamen im Text zu entscheiden, würde ich hier mutig einen Schritt weitergehen wollen.

Tatsächlich deutet der Schriftstil (die Paläographie) auf die Zeit gegen Ende des 8. Jhs. v. Chr. hin. Noch besitzen die zwei hebräischen Buchstaben "he" (Zeile 1 und 2) drei ziemlich gerade horizontale Querbalken, während sie 100 Jahre später viel gekrümmter und "eingequetschter" dargestellt werden.  Die Schrift ist auch weniger elegant und geschwungen wie die der 1880 entdeckten Siloam-Inschrift. Es kann also sogar sein, dass die Siloam-Inschrift etwas später zu datieren ist, etwa gegen Ende der Regierung Hiskias, kurz nach 700 v. Chr. oder während der Regierung seines Sohnes Manasse (697-642 v. Chr.). Zu Recht haben auch andere Epigraphiker behauptet, dass die Inschrift etwas später als 700 v. Chr. zu datieren ist, d. h. nach der Fertigstellung des Tunnels, was die Inschrift uns ja auch erzählt. Dass es in Zeile 1 um einen Personennamen geht, erscheint naheliegend. Die letzten zwei Buchstaben (die etwas enger aneinander gepresst wurden), sind die ersten Buchstaben des Gottesnamens yh[w] = "Jahwe", so wie sie als Teil des theophoren Namenselements oft in der damaligen Zeit geschrieben wurden.  

Die Buchstaben wie auch die Keramik, die in unmittelbarer Nähe in der Schuttschicht gefunden wurden, deuten also beide auf die Zeit um 700 v. Chr. hin, also auf die Zeit als Jerusalem tatsächlich von Hiskia regiert wurde. Auch wenn nicht alle Lapidarinschriften unbedingt auch königliche Inschriften sein müssen (es gibt z.B. auch Grabinschriften die an den Wänden von Grabkammern eingeritzt wurden) dürfte das ebenfalls fragmentarische Wort in Zeile 2 tatsächlich für brkh = "Teich" stehen. Sollte das tatsächlich der Fall sein, so wäre die Verbindung mit dem Wassertunnel (die ja bis zum Teich hinunterführte) tatsächlich gelegt. Der Auftraggeber dieses Wasserwerks war kein anderer als König Hiskia und wie wir auch aus anderen antiken Inschriften aus benachbarten Gebieten wissen, rühmten sich Könige ihrer Werke in eben solchen Monumentalinschriften.

Kein anderer König in dieser Zeit besaß einen Namen mit q + yh[w], so dass Hiskia eigentlich der einzige echte Kandidat ist, der hier in Frage kommt, vorausgesetzt es handelt sich im Text tatsächlich um einen König (aber das ist – wie bereits betont wurde – ja eher nahe liegend). Erst mehr als hundert Jahre später gab es einen weiteren König dessen Namen hier ebenfalls gelesen werden könnte, nämlich tsdqyhw = Zedekia. Aber zu seiner Zeit hätte man die Buchstaben der Inschrift stilistisch wohl anders geschrieben!  

Könnte es also sein, dass wir hier den Namen des Königs Hiskia vorfinden? Ich halte das aus verschiedenen Gründen für wahrscheinlich, auch wenn man dies natürlich nie mit 100%er Sicherheit sagen werden kann, außer man würde noch weitere Teile derselben Inschrift  entdecken.

Eine solche Entdeckung ist bisher einmalig. Außer in ausländischen Inschriften (König David in einer aramäischen Inschrift und weitere Könige Israels in assyrischen Inschriften) gab es bisher keine Bauinschriften aus einer legalen Ausgrabung. Das heißt, man kann mit Sicherheit sagen, dass es sich hier um eine authentische Inschrift handelt! Königsnamen kamen zwar sporadisch auf Siegeln und Tonbullen vor, aber nie in den wenigen uns bekannten Bau- bzw. Monumentalinschriften. Die Archäologie ist also weiterhin gut für Überraschungen. Hoffen wir, dass das so bleibt!

Wer aus erster Hand von solchen Entdeckungen erfahren möchte, kann zu unserer diesjährigen Tagung über die Archäologie Jerusalems vom 19.-21.6.2009 bei Schw. Gmünd (Ankündigung auch unter "Jerusalem, politisches und religiöses Zentrum in Biblischer Zeit") kommen, wo der Entdecker der oben genannten Inschrift, Professor Ronny Reich, als Hauptreferent vortragen wird.

Hinweis auf die Inschrift: A Tiny Piece of the Puzzle

Veröffentlicht von

Peter van der Veen hegt seit seiner Jugend großes Interesse an der Geschichte und Archäologie der Bibel. Er ist Leiter einer deutschen Arbeitsgruppe für Biblische Archäologie und arbeitet seit seiner Promotion über antike Beamtensiegel (Uni Bristol, 2005) an mehreren Forschungsprojekten zur Archäologie des alten Israel.

15 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Königliche Weisheit aller Kreativität

    Seit mir junge Theologen erklärten, dass es nach ärchologischer Forschung keinen Tempel gab, wie ihn das AT beschreibt, ein zweibeiniger König nur ein Kleindorfhäuptling gewesen sein könnte, bin ich sicher: Der historisch-hoheitliche Jesus war echt die Inkarnation des große Judenkönigs, den das AT zeichnet.

    Nur weil die Weisheit allen kosmisch-realen schöpferischen Werdens bereits in literarischer Form in David lebendig war, konnte die in griechischer Aufklärung erfasste Logik allen natürlichen Werdens (lt. Benedikt XVI. „schöpferische Vernunft“, die er in seinem Buch über das christliche Wesen als biblischen und damit historischen Jesus belegt) zum König der Juden werden. (Auch wenn man das bis heute bezweifelt, wenn man nach einem zweibeinigen Herrscher sucht und gleichzeitig die kreative=schöpferische Logik/Weisheit der naturwissenschaftlichen Weltbeschreibung verneint.)

    Warum nehmen wir nicht ernst, dass der alte Tempel, die für Juden und Heiden zugängliche Vergegenwärtigung von Schöpfung, wie sie bereits Herodes vergeblich in seinem Kultbau versuchte, in der griechisch erfassten kreativen=schöpferischen Vernünftigkeit, das ewige Schöpfungswort des Anfangs echt lebendig war.

    Warum wird nur mühsam im Sand nach Resten von menschlichen Königen gegraben, statt die Funde sachlich auszuwerten und nach einer ewigen kreativen=schöpfeirschen Weisheit/Vernunft zu fragen, die vernünftigerweise zur Zeitenwende in menschlicher Weise ausgedrückt wurde und die auch heute lebendig ist, in der naturwissenschaftlichen Grammatik beschrieben wird.

    Ich bin gewiss: der König der Juden lebt wirklich. Es liegt am „Glaube“ (an Göttergestalten und Buchstaben)dass wir ihn nicht wahrnehmen.

    Gerhard Mentzel

  2. Königliche Weisheit

    Ich glaube da muss man zwei Sachen aus einander halten. Während auch ich an der Historizität der biblischen Personen und Ereignisse glaube, hält uns dies nicht ab in der Archäologie (auch vor Ort und Stelle) nach Antworten zu suchen. Die Archäologie bietet natürlich viel mehr als das. Sie zeigt uns wie die Leute (besonders im Alltag auf dem Land) früher gelebt und geglaubt haben. Das archäologische Wissen helft auch in der Hermeneutik, in der Bibelauslegung, weiter, denn sie bringt uns das Weltbild der Menschen von damals näher. Das ist ein grosser Gewinn!

  3. In den USA…

    …erlebte ich ein großes Interesse an biblischer Archäologie. Allerdings wirkte es oft auf mich, als flößen in die Interpretationen starke weltanschauliche Motive ein: Manche wollten unbedingt die Bibel „widerlegen“, andere sie „beweisen“. Da lob ich mir ausgewogene Darstellungen wie die obige, die sowohl Faszination und Thesen wie auch jeweilige Zweifel reflektieren!

  4. Historität in neuer Weise verstehen

    Ich denke, die Archäologie verkauft sich weit unter Wert, wenn sie nur versucht, mit der Schaufel Belegte zu finden, dass die Buchstäblichkeit der Bibel „nicht“ oder „doch“ stimmt, dann ein Umfeld buchstäblicher Auslegung aufblühen lässt.

    Wenn kein großer Davidtempel in Stein war, kein Mann mit Namen Moses einen Auszug aus Ägypten veranstaltet und biblische Bücher verfasst hat… wie es bisher buchstäblich geglaubt wurde, dann hilft es nicht, doch noch nach Belegen dafür zu suchen und dies irgendwie auszuschmücken. Vielmehr ist es Verdienst der Archäologie, zum Nachdenken über historische und theologische Wahrheit dieser Aussagen in neuer Weise nachzudenken, die „Personen“ in neuer Weise zu bestätigen. Was auch für das NT gilt.

    Bisher hat die gesamte historische Kritik die Glaubenswahrheiten weitgehend verkürzt. (Radikalritik anfänglicher Aufklärung ging längst über Prof. Lüdemann, der keinen Stein des NT mehr stehen lässt, hinaus.)

    Ich bin gewiss, wenn wir die alten Steine in neuer Weise sprechen lassen, die Theologie des Denkens am Anfang des jüdischen Monotheismus, der inzwischen als anfängliche Glaubensaufklärung am Anfang hellenistischer Einflüsse auszumachen ist, ernst nehmen, statt nur die Buchstaben beweisen zu wollen, werden sie uns auf ein „Wort“ verweisen, das auch heute in der realen Welterklärung zu verstehen ist.

    Wobei mir bewusst ist, dass es für Wissenschaftler, die der Schaufel nach alten Judenkönigen oder den Spuren eines jungen Reformpredigers gegraben haben, nicht einfach ist, die Ergebenisse ihrer Forschung nach einem ewigen Wort, der Weiterentwicklung im Verständnis einer kosmischen Weisheit zu hinterfragen. So eine „schöpferischen Vernunft“ wiederzubeleben, die auch heute nicht in alten Steinen und Buchstaben, sondern der evolutionsbiologischen Weltbeschreibung lebendig ist.

    Doch die alten Geschichten und Gestalten werden so nicht verneint, sondern erst so wieder bedeutungs-volle Verweise auf eine lebendige ewige schöpferische Wahrheit, Voraussetzungen für heutiges Hören eines Wortes, das auch am Anfang war.

  5. Historizität in neuer Weise verstehen

    Für mich ist das israelitische Weltbild sehr stark vom historischen Verständnis geprägt. Jahwe handelt in Zeit und Raum. Sowie Jahwe einmal gehandelt hat so wird er wieder handeln … davon sind die Prophenbücher voll. Welche Bedeutung hätten solche Aussagen wenn es eigentlich egal wäre ob Jahwe so und so gehandelt hat? Wieso sollte ich einen solchen Gott vertrauen und hoffen können auf seine noch ausstehenden Heilstaten und Gerichtshandlungen? Ausgehend vom faktischen, historischen Geschehen hat auch der Neutestamentler Professor Joachim Jeremias die Bedeutung des Wirkens Jesu für das Kerygma der frühchristlichen Gemeinde verstanden. Er hat sich da sehr stark von der existentialistischen Theologie Bultmanns abgesetzt bei wem es nicht wirklich darum ging ob der „Jesus der Kirche“, derselbe sei als der „Jesus nach dem Fleisch“. Jeremias betonte, dass dies auch im Alten Testament nicht anders gewesen sei, und dass die Autoren des NTs sich bei ihrer Vorgehensweise eng beim AT angeschlossen haben. Die Propheten und die Schriften leben von dem was wirlich „einmal war“! Sie gehen von der Korrektheit des Beschriebenen aus.

    Wenn manche Archäologen meinen ein Mose hätte so nicht existiert wie wir ihn aus der Bibel kennen, oder ein Salomo wäre nicht so mächtig gewesen, dass er über ein grösseres Gebiet zwischen Euphrat und der Grenze Ägyptens hätte regieren können, so sind solche Meinung doch weitgehend auf Interpretationen der oft ’stummen‘ Zeugnisse aus der Archäologie angewiesen. Denn es gibt keine archäologische Quellen aus dem antiken Ägypten die Mose erwähnen. Es ist auch nicht bewiesen dass Israel erst zur Zeit Ramses II. Ägypten verlassen hatte. Das ist nämlich nur eine Theorie, die immer mehr an Boden verliert (wie mein Kollege Uwe Zerbst und ich in unserm Buch „Keine Posaunen vor Jericho?“ mit Fragezeichen! deutlich gezeigt haben – eine dritte Auflage ist nun im Druck). Siehe auch mein längerer Beitrag über „Jericho“ unter: http://www.WiBiLex.de. Dass Salomo nur ein kleiner Fürst war basiert auf die Interpretationen Israel Finkelsteins, der die bisherige Überreste aus Salomos Zeit auf die Zeit Omris und Ahabs im 9. Jh. v. Chr. verschiebt. Ich bin zwar der Meinung, dass diese Funde später sind als Salomo, aber ich glaube zugleicherzeit, dass Finkelstein da nicht weit genug gegangen ist, und dass die Monumentalbauten in Jerusalem aus der Eisenzeit IA-Periode in Wirklich die Blützezeit Salomos widerspiegeln und aus dem 10. Jh. v. Chr. stammen: dazu der Beitrag von Peter J. James und mir in Spektrum Dez. 2008: „Geschichtsbild in Scherben?“. Wir müssen hier deutlich Manches gut auseinander halten. Archäologie ist weitgehend auf Interpretationen angewiesen und ist keine reine Wissenschaft!

  6. Die geschichtliche Realität des Königs

    Herr Van der Veen,

    nur damit keine Missverständnisse aufkommen. Selbstverständlich gehe ich von einem realen Geschehen in Zeit und Raum aus. Wenn mir die Hisoriker bzw. Theologen erklären, wie ein Entwicklungsweg des Monotheismus von Eschnaton bis zur Exilszeit war, dann mag das mehr über Moses aussagen, wie etwas zu suchen, was nicht war.

    Und wenn eine literarische „Weisheit“ in den Psalmen deutlich wird, die auf die schöpferische Weisheit allen Werdens verweist, ein schöpferisches Wort/Vernunft, was auch die Glaubensaufklärung der Propheten bewegt, die Grundlage für die jüdische monotheistische Theologie gelegt hat, sagt uns das nicht mehr über die Judenkönige, als vergeblich nach großen menschlichen Herrschern zu suchen?

  7. Die geschichtliche Realität

    Vielleicht ja. Aber wie weis ich ob der Monotheismus tatsächlich erst bei Echnaton angefangen hat und nicht schon sehr viel früher (der sog. Monotheismus Echnatons war überhaupt kein richtiger Monotheismus wie wir ihn heute verstehen!). Nur weil wir viel über den Aton-Glauben Echnatons wissen heisst das noch lange nicht, dass er erst dort angefangen hat, auch wenn das manche Theologen (!) behaupten wollen. Die Realität war sehr viel komplexer. Echnaton war der Schüler seines Erziehers Apr-El (=Abdi-El = „Diener des Gottes El“) und er könnte z.B. sehr viel von ihm gelernt haben. Aber woher wusste Abdi-El? Woher wusste ein Moses von Jahwe? Woher wusste ein Abraham von El-Schaddai? Ein Melkizedek von El Eljon? Amoriter aus der Gegend Harrans (woher auch Abraham stammt) kannten den Gott Il-Ammuru (den Gott der Amoriter der Balih-Harran-Gegend). Er wurde auch Bel-Schade genannt (Herr der Berggegenden) und der Name gleicht dem biblischen Namen El- Schaddai. Während Abrahams Vorfahren vielleicht diesen Gott neben anderen Göttern (wie z.B. dem Mondgott Sin von Harran) verehrten, sollte Abraham sich für den einen Gott El entschieden haben. Der Alltag ist sehr viel komplexer als heute von uns künstlich rekonstruierten Systeme es manchmal glauben machen. Reden wir erst einmal nicht von den vielen Belegen der religiösen Wirklichkeit, die es einmal gegeben hat, die es heute nicht mehr gibt, da Vieles einfach für immer verloren gegangen ist (bzw. vielleicht nie aufgeschrieben wurde). Auch muss man bedenken, dass vor allem diejenigen die Gott nicht angebildet haben (sowie es in der Torah gefordert wurde) wohl kaum oder gar nichts hinterlassen haben. Ihr stummes Zeugnis finden wir nur in der Bibel. Aber was ist mit den vielen Menschen die schlicht an ihrem Ort ihrem Glauben an einen Gott hatten von denen nie was in der Bibel geschrieben wurde? Solche Leute wird es zu allen Zeiten gegeben haben, wie es solche Leute auch heute und auch an den abgelegensten Orten der Welt gibt (ich habe z.B. auch in Afrika gewohnt und weis dies aus Erfahrung). Wie sollten wir je von diesen Menschen erfahren? Bedeutet ihr Schweigen, dass sie nie existierten? Wohl kaum.

    Nun sind wir aber sehr weit vom Thema meines Beitrags abgekommen, denn es ging mir um die Frage ob wir den Namen Hiskia in der neuen Inschrift finden. Dass es Hiskia gegeben hat daran besteht ja wohl keinen Zweifel, er wird auch in den assyrischen Quellen erwähnt und ob ich nun beweisen will dass er gelebt hat oder nicht, die Tatsache bleibt schlicht und ergreifend, dass er gelebt hat. Das steht nicht nur in der Bibel, sondern ist in mehreren antiken Inschriften belegt.

  8. Das „Wort des Herren“ in der Geschichte

    Herr Van der Veen,

    an König Hiskia zweifle ich nicht. Sowenig wie an Jesaja, der mit ihm in der Exilszeit im Dialog stand, wie es in den biblischen Texten nachzulesen ist. Doch ob es dabei jeweils um menschliche Geschichtsgestalten ging, wie wir sie uns vorstellen, erscheint mir zweitrangig.

    Für weit wichtiger halte ich die geistesgeschichtlichen Inhalte, die Weitentwicklung im Verständnis dessen, was Gegenstand der biblisch beschriebenen Geschichte ist: Das Wort (hervorbringende=schöpferische Vernunft) des Herren in der Geschichte.

    Mit meinen Überlegungen, die leider etwas vom Weg Ihres Beitrages abkamen, wollte ich nur meine Befürchtung ausdrücken, dass wir bei aller Suche nach historischen Belegen das Hören eines „Herren-Wortes“ (Weisheit allen kreativen Werdens, schöpferische Vernunft…)nicht aus den Augen verlieren.

    Eines „Wortes“, das m.E. nicht selbst in dem Buch steht, das jedoch darauf verweist. Ein Wort, das Hauptgegenstand der alttestamentlichen Volks-Geschichte war, im Neuen Testament nun in universaler Weise das Licht der Welt erblickte.

    Ich bin sicher, hierzu kann die archäologische Forschung noch viel beitragen: So die Grundlage für ein Hören in gegenwärtiger Welterklärung legen, um die es nach meiner Einschätzung auch Jesaja und König Hiskia in antiker Glaubensaufkärung (lt. theologischer Deutung einem anfänglichen Wechsel vom Mythos, Göttergestalten zum Logos, Wort) ging.

    In weiterer Hoffnung
    auf heutiges Hören

    Gerhard Mentzel

  9. Das „Wort des Herren“

    Natürlich aber da sind wir doch zweifellos einer Meinung. Was für alle „Ewigkeit“ gültig ist ist das zeitlose Wort Jahwes. Natürlich nur so kann die Bibel auch Leitfaden unseres Lebens werden und sein. Natürlich ist die Botschaft der biblischen Bücher von grösserer Bedeutung als das „Suchen“ nach biblischen Gestalten in der Archäologie. Ebenfalls einverstanden. Dennoch ist auch hier die Wirklichkeit nicht ganz so einfach. Denn ich meine (auch wenn das ewiggültige Wort des Herren an erster Stelle steht – wie es auch Jesus gelehrt hat, der ja selber lebende Torah war und zur Nachfolge aufgerufen hat), dass die Historizität keine unbedeutende Rolle in der Bibel, oder besser im alt-israelitischen/jüdischen Denken spielt. Anders als im griechischen Weltbild ist das dieszeitige Geschehen in Raum und Zeit von grösster Bedeutung. Das Handeln Jahwes an Israel und an die Völker der Welt, das Handeln Jahwes in Jesus von Nazaret in Zeit und Raum ist von grösster Bedeutung für alle Zeiten. Nur weil etwas auch wirklich passiert ist, bekommt die Botschaft ihre unheimliche Kraft und erfahren wir „hautnah“ (u.a. in der „Fleischwerdung“ Jesu) was es heisst, dass Gott sich um uns kümmert. Das meinte ich mit der unheimlichen Bedeutung des historischen Geschehens. Also ist es doch nicht ganz so unwichtig sich mit der Geschichte auseinander zu setzen. Denn wenn – wie manche meinen – dies und jenes in der Bibel in Wirklichkeit nie passiert wären (manche Theologen meinen es kommt eben nicht auf das historische Geschehen an – also ganz im Geiste Bultmanns), verliert die Botschaft an Kraft und Gültigkeit. Denn es ist die Botschaft des handelnden persönlichen Gottes, dem das Schicksal dieser Welt nicht gleichgültig ist (auch wenn wir zugegebenerweise Vieles nicht verstehen was sich in der Welt tut, z.B. Leid und Terror). Wenn ein Gott nicht wirklich das getan hat, was man von ihm behauptet, kann ich also nicht wirklich verstehen, denn das über Ihn Geschriebene ist NUR menschlisches Sinnen über Ihn was mir nicht unbedingt erklärt wie Er wirklich ist und wie er zu uns steht. Das ist doch gerade die frohe Botschaft des Neuen Testaments, das wir in Jesus von Nazaret den Vater hautnah „erlebt“ haben. Also gilt für mich weiterhin: Glaube und Geschichte gehen Hand in Hand. Beide Elemente habe ich in meinem Beruf mit einander verbunden, Ich bin sowohl Theologe als auch Archäologe.

  10. Nur vom Wort geht Wirk-lichkeit aus

    Herr van der Veen,

    ich stimme Ihnen voll zu, ohne ein geschichtliches Geschehen ist die gesamte Geschichte Schall und Rauch. „Eierdiebe“ habe ich eine Theologie genannt, die mir das Ostergeschehen und die davon ausgehende Wirkungsweise, letztlich die gesamten Bedeutungsinhalte, die geschichtlich einen neuen Bund bzw. ein neues Schöpfungsbewusstsein bewirkt haben, nur in noch älteren Mythen nachweisen will. (Reine Schriftlehre bzw. -begründung.

    Doch weil ich nicht nur an ein banalgeschichtliches Geschehen glaube, das mit alter Tradition aufgemotzt wurde (wie sich heute generell die Theologie versteht und so auch selbst sonntags predigt) sondern die Bedeutungsinhalte ernst nehme, mit dem, was mir die Geschichtslehre und Archäologie über den geistigen und kulturellen Kontext beibringt, zusammendenken will, bin ich gewiss, dass im AT und noch mehr im NT das zeitlose Wort der Gegenstand der Geschichte ist. So wie sich uns heute die Zeitenwende zeigt, kann nicht die Vergottung eines Heilspredigers bzw. ein als Gottessohn anzusprechender Charismatiker… die geistige Wende bewirkt haben. Nur vom lebendigen Wort aus, der damals lebendigen, philosophisch erfassten schöpferischen Vernunft lässt sich die Geschichte der geistigen Wende in damaliger Zeit verstehen.

    Ich bin gewiss, dieses zeitlose Wort, die kreative=schöpferische Vernünftigkeit lässt sich heute verstehen. Nicht in der Bibel nachlesen und durch historische Belege, z.B. von König Hiskia & Co. beweisen, wie dies in reiner Schriftbegründung geschieht.

    Doch warum sich mit der Bibel als Leitfaden, dem Wissen um das, was damals realgeschichtlich war, heute nicht in aller wissenschaftlichen Grammatik des natürlichen Werdens aufgeklärt nach dem ewigen Wort gehört werden könnte, das will mir nicht mehr in den Sinn.

    In der Gewissheit,
    das Jesus wirklich lebt,
    und ich befürchte, dass die Schriftlehre seine zeitgemäße Wahrnehmung verhindert.

    Gerhard Mentzel

  11. Damit bin ich völlig einverstanden.
    Das sehe ich auch so,
    Jeschua hammasiah todah rabbah
    Shalom

    Peter van der Veen

  12. Wow …

    Ja ich habe mich auch über die Diskussion gefreut, denn ich halte sie für sehr wichtig. Die archäologische Forschung ist eben weitmehr als nur ein schlichtes Suchen nach biblischen Personen, sondern offentbart uns die historische Welt der Israeliten (für mein Teil übers Alte Testament), Juden, Römer und Griechen (fürs Neue Testament), denn wir haben es mit einer reellen Welt zu tun, die die Bedeutung der biblischen Berichten und des Kerygmas unmittelbar beinflusst haben und ihre ungeheuere Bedeutung verliehen haben. Ihre „geistliche“ Bedeutung ist m. E. untrennbar verbunden mit den historischen Ereignissen, worin sie ihren Ursprungspunkt suchen bzw. haben. Liebe Grüsse
    Peter van der Veen

  13. DER NAME STELLT DIE WELT AUF DEN KOPF

    DER NAME STELLT DIE WELT AUF DEN KOPF
    WARUM SIE FRÜHER „GESTEINIGT“ WURDEN

    Der Buchstabe, J, ist weniger als 500 Jahre alt, wie du wahrscheinlich schon weißt, und es gibt überwältigend viele Beweise dafür, dass der Name, den man uns vorgab der des Moshiach (Monarch) zu sein, eine arglistige Vortäuschung ist. Die Gelehrten wissen, dass niemand den Moshiach “Jesus” nannte, während Er unter uns auf der Erde wandelte. Es ist keine „Übersetzung“, denn das würde bedeuten, dass die Bedeutung vorgegeben wäre, was nicht der Fall war. Sein wahrer Name YAHSHUAH bedeutet „YAH ist unsere ERLÖSUNG / RETTUNG IESOUS bedeutet „Heil Zeus“, oder „Heil Soos“. Die Gottheit Zeus ist natürlich griechisch, und „soos“ ist das hebräische Wort für Pferd. Die griechischen Namensendungen wie sous, und seus, wurden eingesetzt, um „Zeus“ Ehre zu geben. „Sus“ bedeutet im lateinischen „Schwein“. Die griechischen Wörter, die mit „sus“ enden wie Tarsus, Parnassus, Dionysus, Pegasus, u.s.w., ehren phonetisch ihre Gottheit, Zeus. Griechisch ist nur eine Zwischensprache, So macht es ohne Zweifel wenig Sinn, Beweismaterial zusammenzutragen. Unserem Moshiach wurde zweifellos solange kein griechischer Name gegeben, bis ein menschlicher Fehler gemacht wurde. Die Jesuiten können so viele Entschuldigungen wie sie wollen vorbringen, dennoch sind die toten Mönche dafür verantwortlich, viele Dinge abgeändert zu haben; sogar die Zeit unseres YAHWEH wird in den Berichten von Markus und Yochanan (fälschlich Chr. Johannes) unterschiedlich dargestellt, was wahrscheinlich auf die Ungenauigkeit eines Mönches zurückzuführen ist. Wenn man mit Computersoftware vertraut ist, weiß man wie unzulänglich Informationen sein können, besonders wenn es nur eine überlieferte Kopie davon gibt. Aufzeichnungen im sog. NT weisen darauf hin, wie die frühen Schüler YAHSHUAHS „die Welt auf den Kopf stellten“. Versetze dich selbst einmal in diese Lebensumstände; Der Name der Familie YAH wurde seit der babylonischen Gefangenschaft Jahrhunderte lang vom gewöhnlichen Volk verschwiegen. Den wahren Namen zu lernen, setzte jeden in großes Erstaunen und eine natürliche Verwirrtheit machte sich unter allen breit. Als Qephah (fälschlich Chr. Petrus) sich erhob und sich an die Menge wandte in Apostelgeschichte 2, zitierte er Yoyahl (fälschlich Joel) 2 und teilte ihnen mit, dass sie sich in den Namen versiegelt werden, durch die Verheißung RUACHAH die WEISHEIT/MITZWOTH. Heutzutage, genau kurz vor dem Ende der „Zeit der Heiden”, wird die Welt durch die wachsende Erkenntnis über den Namen, der durch die religiösen Krämer für viele Jahrhunderte verschwiegen wurde, noch einmal auf den Kopf gestellt. Wie heute, ist es der Name YAH der verursacht, dass die religiösen Einrichtungen auf den Kopf gestellt werden.

    NAME ODER KEIN-NAME?

    Menschen sind schnell dabei, anderen ein Etikett der „Handhabe“ aufzudrücken. ‚Christen’ ist allgemein ein griechischer Ausdruck und die meisten wissen nicht, dass dies eine Bezeichnung ist, die von den Heiden für die Anbeter der Serapis zuerst gebraucht wurde, oder auch dass diese Bezeichnung verwandt ist mit dem Begriff cretin (schlag nach in deinem Wörterbuch). Sie hängen sich an einem übersezten Vers aus der Schrift (Apg. 11:26) auf, obwohl Gelehrte wussten, dass sie als Nazarener, einer Glaubensrichtung innerhalb des Judentums wurden. Viele heutzutage sind besorgt über die Gruppen, die den hebräischen persönlichen Namen des Schöpfers benutzen„ die SN-Sacred Name groups/HN-Gruppen – Name Gruppen genannt werden. Diejenigen, die jene dafür kritisieren, dass sie den Namen gebrauchen, sollten sich an das Gebet unseres Rabbi aus Yochanan (Johannes) 17:6 erinnern, wo Er sagte, dass Er ihnen den Namen offenbart hat und dass sie eins sein werden durch des VATER YAHWEHS Kraft Seines Namens. Nun, jetzt komme ich auf eine neue „Handhabe“ ~ die KEIN-NAME Anwendung. Traditionell werden anstelle des Namens, Bezeichnungen gebraucht, was die meisten Vorworte zur Schrift bestätigen. Es wird ernsthaft geglaubt, dass das Vermeiden Seines Namens, IHN ehre. Die Worte HERR, Gott,/Lord, G“tt, HaShem, Ewiger, Adonai, Adon und manchmal auch die Griechische Gottheit Elohim EL, wurden als traditioneller Ersatz für den Namen YAHWEH gebraucht, eine bedauerliche Situation, wenn man Yochanan 17:6 in Betracht zieht. Lasst uns nachprüfen, was die Encyclopedia Americana dazu schreibt und lesen wir zum Begriff “Gott”: „GOTT (god, gawd) Ein allgemeines Teutonisches Wort für persönliches Objekt der religiösen Anbetung, wurde früher auf übermenschliche Wesen eines höheren Mythos angewandt; bei der Bekehrung teutonischer Rassen zum Christentum, als Bezeichnung für das Höchste Wesen gebraucht , und zur Bezeichnung der Personen der Dreieinigkeit.

    Schluck.

    So, was bedeutet das ~ rufen wir den RETTER YShRALS einem Wort an, das die Heiden ursprünglich benutzten um den “ethnischen” Namen des RETTER YShRALS zu vermeiden? Sieh dir mal das Wort „BAAL“ im Wörterbuch an. Es wird mit “HERR” definiert. Belial ist eine Form von BAAL, und ist eine andere Bezeichnung für Satan.

    Was ist los?

    Das Thema, was übersehen wird, ist folgendes: zurzeit als unser Erlöser kam,
    Dessen NAME YAHSHUAH ist, wurde der Name verschwiegen und jeder, der ihn laut aussprach, konnte dafür zu Tode gesteinigt werden. Er sagte, Er hätte den Namen jenen offenbart, die Ihm aus der Welt anvertraut waren und Er betete, dass wir als EINS (in Einheit) durch ihn bewahrt bleiben –
    Sind wir in Einheit? Er kritisierte die Pharisäer, dass sie „den Schlüssel der Erkenntnis“ zurückhielten und was sie zurückhielten war der Name! Warum wollten sie ständig YAHSHUAH steinigen?
    Er sagte dauernd den Namen. In Tehillim (Psalm) 118:26, der den Namen beinhaltet und die Pharisäer verlangten von YAHSHUAH, dass er die Menge schelte ~ weil sie den Namen gebrauchten. Warum wurden die Schüler vor den Obersten Gerichtshof (sanhedrin) zitiert? Der Name! Warum wurde Stephan gesteinigt (Apg.7)? Als er den Namen sagte, schrien sie und hielten sich die Ohren zu und töteten ihn. YAHSHUAH selbst wurde verurteilt, weil Er den Namen vor dem Sanhedrin aussprach, was den hagadol Chohanim (Hohenpriester) dazu veranlasste, seine Kleider zu zerreißen, indem er sagte: „Er hat YAHWEH gelästert!“ Gotteslästerung bedeutete nur eins: der Name YAH.
    Warum wollte Raw Shaul (keine christliche Romanfigur Namens Paulus aus Griechenland) auf dem Weg nach Damaskus Nazarener festnehmen? Um sie vor den Obersten Gerichtshof zu schleppen, und um zu sehen, ob sie den Namen aussprachen, damit sie dann dafür einfach zu Tode verurteilt werden konnten.
    Warum wurden die Schriftrollen vom Toten Meer überhaupt vergraben? Weil herausgenommene Schriftrollen mit Respekt behandelt wurden und in Tongefäßen verwahrt, anstelle auf profane Art und Weise verbrannt oder vernichtet zu werden, denn der NAME YAH stand auf ihnen geschrieben. Das Buch „Esther“ war nicht darunter, weil der Name nirgendwo im Text vorkommt. (Der Name ist akrostisch, obwohl er doppelt vorwärts und doppelt rückwärts gelesen werden kann!) Yoyahl 3:5, und hebt damit die Wichtigkeit hervor, den Namen anzurufen ~ um dann, ihn rufend. Falschheit und Sinnlosigkeit, behauptet der Prophet YeremYah, ist das was die Heiden geerbt haben: „YAHWEH . . .Zu dir werden Völker kommen von den Enden der Erde und sprechen: Lüge haben nur unsere Väter ererbt, Tand, daran kein Frommen ist . . . Darum siehe, Ich will sie bekannt machen, dieses Mal will Ich sie bekannt machen mit Meiner Hand und mit Meiner
    Stärke; sie sollen es erfahren, dass Mein Name YAHWEH ist.“ – YeremYah (Chr. Fälschlich Jeremiah) 16:19-21. Sie wissen nicht oder rufen nicht Seinen Namen an. „HALLELU – YAH “ bedeutet „Preiset YAH“. Mit Leichtigkeit kann man erkennen, dass Mönche und Übersetzer die Schrift unfruchtbar machten, indem sie den Namen YAH aus den Texten entfernten, besonders ist dies feststellbar, wenn du dir mal Apostelgeschichte 7 ansieht und die Steinigung von Stephanus oder du nur dein Vorwort (zur Schrift) liest. Insgesamt betrachtet, scheint der Hauptstreitpunkt im Neuen Testament das Thema des Namens zu sein, und die Verkündigung von YAHWEH’S Königreich. YAHSHUAHS eigener Name enthält Den Namen. Offenbarung 7 und 14 sind miteinander verwoben, weil das “Siegel” auf der Stirn (Sinn) der 144,000 der Name DER FAMILIE YAHWEH. Seinen Namen vergeblich zu benutzen, bedeutet, ihn zunichte machen, verschwinden zu lassen, oder ihn zu tilgen. Die „Sinai Handschrift” des ursprünglichen Namens von YAHWEH, durch Seine eigene Hand geschrieben, war in PaleoHebräisch, wie diese Handschrift genannt wird. Alle Propheten haben in dieser Schrift geschrieben. Raw Shaul (nicht der Chr. Griechische Paulus http://www.frohe-botschaft.org/…us_zu_paulus.htm )HATTE NAZARENER GETÖTET WEIL SIE DEN NAMEN AUSSPRACHEN! Die Yahudis hofften auf den kommenden Moshiach, und Rabbi YAHSHUAH ging nicht von einem zum anderen und teilte ihnen nicht mit, dass ER es war ~ sondern behielt das eher für
    sich. Das einzige, was ER machte, und was die Gesetzeslehrer und Priester veranlasste, Ihn mit Steinen töten zu wollen, war was sie “Gotteslästerung” nannten. Es war gegen ihr Gesetz, den Namen YAHWEH’S auszusprechen ~ und die Strafe dafür war der Tod. Das wird von den krämerischen Predigern gewöhnlich nicht herausgestellt, weil die Menschen natürlich anfangen würden, fündig zu werden und der Schlüssel zur Erkenntnis würde weit verbreitet werden. Der Name YAHSHUAHS enthält den Namen des VATERS, und so war sogar Sein NAME ein Teil ihres Problems. Der Name „Jeschua“ bedeutet Erlösung und war ein sehr allgemeiner Männer Vorname zu dieser Zeit; jedoch “ YAHSHUAH “ bedeutet: YAH ist unsere RETTUNG, und so kann Der NAME von jedem klar vernommen werden. Raw Shaul (nicht der Chr. Paulus) erklärt, wie er gegen jene kämpfte, die in den Synagogen gefunden werden konnten, die YAHSHUAH verkündeten. „Ich hielt es immer für meine Pflicht, alles zu tun, was ich nur konnte, den Namen des Moshiachs YAHSHUAH zu bekämpfen; und in YAHRUSHALAYIM tat ich das auch. Nachdem ich von den hagadol Chohanim (Priester) die Vollmacht erhalten hatte, warf ich selbst viele aus dem Volk ins Gefängnis,
    WENN SIE ZUM TODE VERURTEILT WURDEN, GAB ICH SELBST MEINE STIMME GEGEN SIE AB.
    Oft ging ich von einer Synagoge zur nächsten, bestrafte sie und versuchte,
    SIE DAZU ZU BRINGEN, YAHWEH ZU LÄSTERN
    http://www.frohe-botschaft.org/Yahshuah/BodySeiten/was_sagen_die_schriften.htm
    und in meinem in grimmigen Zorn gegen sie ging ich sogar so weit, sie bis in die Städte außerhalb des Landes zu verfolgen.“ Aus keinem anderen Grund wurden sie getötet, als dass sie gegen das “Gesetz” den Namen nicht auszusprechen verstießen. Nachdem Raw Shaul auf seinem Weg nach Damaskus ausgeschaltet worden war und er dem auferstandenen YAHSHUAH begegnete, fing er an den Namen auszusprechen, Das ist kein nebensächliches Thema, sondern ist wirklich ein zentrales Thema zu dem, was die Brit Chadascha (Erneuertes Testament/NT) uns offenbar macht. Nachdem Raw Shaul (nicht der Chr. Griechische Paulus) von Ananias eingetaucht wurde, der zunächst große Angst hatte, als er erfuhr, dass er von dem berüchtigten Raw Shaul (nicht der Chr. Griechische Paulus) aufgesucht werden würde. Du wirst sicher verstehen, dass der Name Raw Shaul (nicht der Chr. Griechische Paulus) und sein Ruf die Nazarener erschreckte. Noch einige Zeit länger waren die Nazarener weiterhin ängstlich und vertrauten Raw Shaul (es gab keinen christlichen Paulus aus Griechenland) nicht: Ja, den Namen YAH auszusprechen war WIRKLICH eine große Sache. Raw Shaul (nicht der Chr. Griechische Paulus) wurde von den Yahudis (Juden) von Achaja geschnappt und sie wollten seinen Tod so sehr, dass sie ihn vor den römischen Vizekonsul
    Gallio brachten. Gallio, kein Zweifel ein Heide, musste wohl gedacht haben, dass sie verrückt seien, als er den Beweggrund vernahm, weshalb sie so mörderisch erzürnt waren, und sagte: „Hört ihr Juden, wenn das ein Fall von zugefügtem Unrecht oder ein ernstes Verbrechen wäre, dürftet ihr in der Tat verlangen, dass ich euch geduldig anhöre. DOCH da es sich hier nur um Fragen über Worte und Namen und euer eigenes Gesetz handelt, müsst ihr euch selbst damit befassen. Ich weigere mich schlicht und einfach über SOLCHE Dinge zu richten“ Raw Shaul (nicht der christliche Paulus aus Griechenland, denn den gab es gar nicht, er war nur eine Romanfigur was die ungelernten Übersetzer die weder hebräisch noch aramäisch sprachen, erfanden) wurde zu seinem eigenen Schutz eingeschlossen.
    Er behauptete, dass er zu verschiedenen Anlässen gesteinigt wurde,
    weil er den Namen aussprach. Die Yahudis hatten ein Gelübde abgelegt, nicht
    eher wieder zu essen und zu trinken, bis sie ihn töteten. Raw Shaul (nicht der Chr. Griechische Paulus musste sich verstecken, und er wurde in einem Korb aus der Stadt herausgeschmuggelt. Wie viele Christen wissen wirklich, warum Raw Shaul (nicht der Chr. Griechische Paulus) eingesperrt wurde?
    Nun, du weißt es. Glaub es oder auch nicht, jene von uns, die den Namen benutzen, werden ein wenig mehr “Gemieden”, wenn sie den Namen benutzen, sogar aus den Messianischen Reihen, welche sogar die verabredeten
    Zeiten (Fest gelegten Feiertage YAHWEH’S) halten. Das Leben von Raw Shaul (nicht der Chr. Griechische Paulus http://www.frohe-botschaft.org/…us_zu_paulus.htm )

    und vielen anderen Nazarenern wurde allein deshalb ausgelöscht, weil sie den Namen YAHWEH aussprachen und heutzutage noch werden jene von uns gemieden und scharf kritisiert, weil es scheint,
    dass wir eine große Sache daraus machen würden. Wir können nichts dafür, der Name YAHSHUAH wurde in uns geboren. Sind wir irre geleitet?
    Wenn ja, dann sind jene, die dafür gestorben sind, unnötig gestorben, einschließlich Raw Shaul (nicht der Chr. Griechische Paulus http://www.frohe-botschaft.org/…us_zu_paulus.htm ) und aller früheren Nachfolger. YAHSHUAH hat ihnen den Namen offenbart und ebenso hat ER es uns.
    Die meisten Themen beinhalten immer 2 Seiten, doch weil der Name dabei die starke Feste ist, ist es auch das Beste Ihn einzusetzen.

    Der Name hat die Welt schon einmal auf den Kopf gestellt, und jetzt in den Tagen der Endzeitbotschaft, bewirkt er das wieder.

    WIE SAH DER NAME IM URSPRÜNGLICHEN HEBRÄISCH AUS?

    http://www.frohe-botschaft.org/Yahshuah/index1.htm

    Grüße von Masel Tow

  14. Paleo Hebräisch?

    Ist „Paleo Hebräisch“ ein wissenschaftlicher anerkannter Begriff?
    Ich kenne das eher als Phönizisch mit aramäischer Quadratschrift = Hebräisch

    Gibt es Funde in „Paleo Hebräisch“?
    Inwiefern ist das noch „Hebräisch“?

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